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Boom an der Börse

DORSTEN Bereits zum 15. Mal lud die CDU am Freitag zur Ausbildungs-Börse ins VHS-Forum ein: Und die Info-Veranstaltung für Berufseinsteiger ist noch genauso wichtig wie 1994 bei der Premiere.

Boom an der Börse

<p>Dicht umlagert war bei der CDU-Ausbildungsbörse im VHS-Forum der Stand der Bundeswehr. Auch Mädchen ließen sich von Oberleutnant Frank Flügel (graue Uniform) und seinem Team über Laufbahn- und Ausbildungsperspektiven informieren. Krause</p>

Dass Lehrstellen nach wie vor Mangelware sind, zeigt auch die große Resonanz bei den Jugendlichen und ihren Eltern. "Zwischen 10 und 12 Uhr drängten sich bis zu 200 Schülern zwischen den Info-Ständen", berichtet Mit-Organisator Christian Heddier, "und die gezielten Nachfragen zeigten, dass die meisten wirklich interessiert waren."Praktika sind wichtig

Dass die Zeiten, in denen der Börsen-Besuch eher als schulfreie Zeit und Vergnügungs-Ausflug empfunden wurde, vorbei sind, führen alle Beteiligten auch auf die verbesserte Vorbereitung in den Schulen zurück.

"Bei der Suche nach der passenden Lehrstelle kann man nicht gründlich genug sein", unterstreicht Frank Schütter im Info-Mobil der metallverarbeitenden Betriebe, "bei Schuhen probiert man ja auch so lange, bis sie wirklich passen." Sein Rat, vorher durch Praktika in den angestrebten Beruf hineinzuschnuppern, wird an anderen Ständen unterstrichen. Wobei die Ruhrkohle AG 2008 erstmals nicht am Start war und auch leider die örtlichen Handwerksbetriebe nur durch den Info-Bus der IHK repräsentiert wurden.Berufsbildungswerk St. Elisabeth erstmals dabei

Dafür war jedoch erstmals das Berufsbildungswerk St. Elisabeth vertreten, das über das Ausbildungsangebot in vier Kliniken in Dorsten, Oberhausen, Bottrop und Recklinghausen informierte. Die Stadtverwaltung Dorsten (Bewerbungen für zwölf Lehrstellen nimmt Dieter Dönnebrink im Rathaus bis zum 6. September entgegen, Tel. 66 34 06) war ebenso dabei wie die Agentur für Arbeit, die Kurse für Vorstellungsgespräche offerierte, und der Hotel- und Gaststättenverband.

Ganz besonderer Magnet war erneut der Stand der Bundeswehr. Mädchen und Jungen erfuhren dort, wie sie Ausbildung oder Studium mit einer militärischen Karriere koppeln können.

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