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Bürgermeister erinnert an Opfer von Krieg und Gewalt

SCHERMBECK An mehreren Stellen im Schermbecker Gemeindegebiet versammelten sich am Sonntag zum Volkstrauertag Gruppen und Einzelpersonen an den Ehrenmalen, um der Opfer von Kriegen und Gewalt zu gedenken.

Bürgermeister erinnert an Opfer von Krieg und Gewalt

Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter erinnerte in seiner Ansprache an die Opfer von Krieg und Gewalt.

In seiner Funktion als Bürgermeister übernahm Ernst-Christoph Grüter an den Ehrenmalen in Altschermbeck, Schermbeck und Bricht die Gedenkrede. „Die eigentlichen Verlierer der Kriege sind immer die Eltern, die Frauen und die Mütter“, stellte Grüter in Anlehnung an einen Ausspruch der Bildhauerin Käthe Kollwitz fest. Grüter rief die Fronterfahrungen des Dichters Remarque in seinem Buch „Im Westen nichts Neues“ in Erinnerung. Er bedauerte, dass die Neo-Nazis in der Fortsetzung der Nazis bemüht seien, den Volkstrauertag zu einem Heldengedenktag zu machen. „Wir dürfen uns nie an Krieg und Gewalt gewöhnen“, forderte Grüter, bevor er im Namen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der an der Feierstunde beteiligten Vereine einen Kranz am Ehrenmal niederlegte.

Für die musikalische Untermalung sorgten eine von Jürgen Hater geleitete Abordnung der Blaskapelle „Einklang“ und der Kirchenchor „Cäcilia“ mit seinem musikalischen Leiter Josef Breuer. Am Gahlener Ehrenmal gedachte erstmals der Heimatvereinsvorsitzende Jürgen Höchst der Opfer von Kriegen und Gewalt; in Damm übernahm diese Aufgabe der stellvertretende Bürgermeister Günter Karasz und in Weselerwald Ratsmitglied Volker Schulte-Bunert. 

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