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Antrag wird erneut geprüft

Das Atlantis soll neue Fenster bekommen

DORSTEN Neue Fenster für das Atlantis sollen her - denn die alten laufen aufgrund von ungünstigem Baumaterial Gefahr, nicht mehr lange zu halten. Doch diese Maßnahme muss nun erst einmal neu geprüft werden.

„Ständig heißt es, beim Freizeitbad Atlantis sollen die Kosten gesenkt werden. Und dann wirft man 200.000 Euro für neue Fenster zum Fenster hinaus, obwohl die alten noch mindestens fünf Jahre halten würden!“ Große Zweifel hegen Kritiker an der Notwendigkeit einer Sanierungsmaßnahme, die bereits im letzten Jahr von der Stadt beschlossen, aber bisher noch nicht umgesetzt wurde. „Dabei handelt es sich um eine weitere Erblast, die wir von den früheren privaten Betreibern übernommen haben“, erläutert Pressesprecherin Lisa Bauckhorn. Als Fenstermaterial habe der Bauherr Weichholz ausgewählt, das längst nicht so widerstandsfähig sei wie etwa Tropenholz. Bauckhorn: „Bei den großen Unterschieden zwischen der Innen- und Außentemperatur und der immensen Luftfeuchtigkeit verrottet das verwendete Holz sehr schnell.“ Auf Anraten der Fachleute sei daher bereits im Herbst 2011 beschlossen worden, die Fenster in der Sanierungspause noch vor Weihnachten auszutauschen. Aber das war leichter gesagt als getan: „Weil die Maßnahme recht kompliziert ist, musste ein Bauingenieur hinzu gezogen werden, die Planungen sind bis heute nicht abgeschlossen“, so die Pressesprecherin. Das ist vielleicht auch gut so. Denn wegen des erhöhten Spardrucks kommt die Maßnahme jetzt zunächst erneut auf den Prüfstand und wird dann in die Prioritätenliste eingestuft, in der viele Projekte in der Warteschleife darauf harren, nach und nach realisiert zu werden.

Lisa Bauckhorn ist aber sicher, dass der Austausch nicht mehr lange hinausgezögert werden kann: „Die Fenster werden zwar nicht morgen herausfallen, aber sie sind bereits so morsch, dass die Sanierung sehr schnell unaufschiebbar sein kann. Und dann muss nach einem fertigen Konzept schnell gehandelt werden.“

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