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Der Firmenkunde muss König sein

Schermbeck Mit den Stimmen von CDU und USWG beschloss der Wirtschaftsförderungsausschuss, das Gütesiegel "Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung" anzustreben. Dabei setzt die Gemeinde auf eine kreisweite Lösung. Der Kreis Wesel ist ebenso wie der Kreis Borken Mitglied der "Gütegemeinschaft Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung e.V.". einzelne Kommunen des Kreises Wesel bislang nicht.

Die "Gütegemeinschaft Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung e.V." (GMK) liefert Hilfestellung bei dem Bemühen, das Gütesiegel "Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung" zu bekommen. Geschäftsstellenleiter Thomas Schröder informierte die Ausschussmitglieder umfangreich über die Vorteile einer Zertifizierung, über das Verfahren und die Kosten.

Wettbewerbsvorteil

Schröder vertrat die Auffassung, Verwaltungen seien gut beraten und hätten zudem einen wesentlichen Vorteil im Standortwettbewerb um kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), wenn sie sich an deren Belangen orientieren würden. Die Umsetzung sei ein Prozess, der durch alle betroffenen Verwaltungsinstanzen erfolgen müsse und sei von daher nicht einfach zu realisieren. Die GMK liefere Hilfestellung, lege die Kriterien bundeseinheitlicher Voraussetzungen hierzu fest und zeichne aus.

Wer das Gütesiegel behalten will, muss bei Anfragen und Anträgen von Unternehmen bereits nach einem Arbeitstag beim Unternehmen zurückrufen, nach sieben Tagen erste Informationen zum Verfahren liefern und Ansprechpartner benennen und nach 40 Tagen eine Entscheidung über das gewerbliche Bauvorhaben getroffen haben.

Jährlich müssten 1000 Euro als Mitgliedsbeitrag gezahlt werden. Die Kosten für alle erfolgenden Fremdüberwachungen werden mit einem Tagessatz von 1200 Euro plus Mehrwertsteuer abgerechnet. Das ist bei allen Vorteilen viel Geld. Deshalb beschloss die Gemeinde, in Zusammenarbeit mit dem Kreis und anderen Kommunen günstigere Konditionen aushandeln zu können. H.Sch.

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