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Dichtigkeitsprüfung an Abwasseranlagen aufwändig

SCHERMBECK Die Dichtigkeitsprüfung der Abwasseranlagen wird den Bürgern der Gemeinde sowie der Gemeinde selbst eine Menge Erschwernisse auferlegen.

 „Da kommt ein Riesenberatungsbedarf auf die Bürger zu.“ Und eine Menge Arbeit für den Kommunalbetrieb, wie Andreas Eißing von der Gemeindeverwaltung am Dienstag den Mitgliedern des Betriebsausschusses erläuterte. Es geht um die Dichtheitsüberprüfung der Abwasseranlagen, die nach Änderung des Landeswassergesetzes spätestens bis zum 31.12.2015 über die Bühne gegangen sein muss. Nach einer Zuständigkeitsänderung ist künftig nicht mehr der Kreis, sondern der Kommunalbetrieb dafür verantwortlich, die Bürger zu informieren und zur Vorlage der Überprüfungsergebnisses aufzufordern. „Das ist sehr komplexes und theoretisches Thema“, erklärte Andreas Eißing, weswegen die Gemeinde auf ihrer Internet-Seite bald ein Video einstellen wird, in dem das Verfahren erklärt wird. „Das ist auf diese Art und Weise viel besser zu vermitteln als mit schriftlichen Informationen.“

Ab dem kommenden Jahr wird der Kommunalbetrieb die ersten Grundstückseigentümer anschreiben. Auf Grund der möglicherweise erheblichen Kosten wird die Gemeinde versuchen, alle Möglichkeiten aufzuzeigen, um jetzt und auf Dauer die preisgünstigste Lösung für die Eigentümer aufzuzeigen. „Es kann in vielen Fällen wesentlich günstiger sein, die Leitungen unter der Kellersohle aufzugeben und im Keller neue zu verlegen“, so die Verwaltung. Hintergrund der Dichtheitsprüfungen ist die Tatsache, dass die Landesregierung von ungefähr 60 Prozent undichten privaten Kanälen ausgeht. Das hat Auswirkungen auf die Umwelt und das Grundwasser, aber auch auf die Höhe der Abwassergebühren.

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