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Für berufsorientiertes Arbeiten

Dietrich-Bonhoeffer Schule erhält Gütesiegel-Auszeichnung

DORSTEN/BOCHUM Ein Gütesiegel bestätigt es nun, zum zweiten Mal hintereinander: Die Dietrich-Bonhoeffer Schule arbeitet berufsorientiert und das auch erfolgreich.

Dietrich-Bonhoeffer Schule erhält Gütesiegel-Auszeichnung

Die Vertreter der Dietrich-Bonhoeffer-Schule freuten sich über die Auszeichnung.

Wie kommen junge Menschen auf die Idee, Physiker zu werden? Das fragte sich nach dem Vortrag von Prof. Metin Tolan von der TU Dortmund niemand mehr. Er machte mit Experimenten, Videoeinspielungen und vereinfachten Formeln deutlich, warum James Bond seinen Wodka-Martini am liebsten geschüttelt und nicht gerührt trinkt. Wie spannend unscheinbar wirkende Berufe sein können, macht die Dietrich-Bonhoeffer-Schule ihren Schülern schon früh klar. Am Donnerstag bekam sie neben acht weiteren Schulen dafür in Bochum das Berufswahl-Siegel der Arbeitgeberverbände NRW verliehen – nun schon zum zweiten Mal.

Das Gütesiegel zeichnet Schulen aus, die sich in ihrem Berufsvorbereitungsangebot von der Masse absetzten. Für die Schüler an den ausgezeichneten Schulen ist der Übergang von Schule zur Ausbildung oder ins Studium kein Sprung ins kalte Wasser – denn das ist bereits vorgewärmt: „Wir bieten den Schülern einen Pool von Möglichkeiten – nur auswählen müssen sie selbst“, sagt Magret Monschan, pädagogische Koordinatorin der Dietrich-Bonhoeffer-Schule. Schon in der fünften Klasse fängt es an: Da schauen sich die Kleinen die ersten Betriebe an, gucken, wie der Bäcker Brot backt. Später packen die Schüler in Praktika mit an, erleben hautnah, ob ihnen der Beruf auch wirklich Spaß macht und ob er zu ihren Fähigkeiten passt. Die Dietrich-Bonhoefer-Schule arbeitet dabei eng mit den Dorstener Unternehmen zusammen, vermittelt Praktikumsplätze und Schnuppertage – und lockt einmal im Jahr alle Unternehmer in die Schule. Berufsinformationstag nennt sich das.

„Dabei sollen die Schüler nicht einfach nur Flyer bei den Unternehmen einsammeln, sondern können Fragen stellen und gegebenenfalls gleich ihren Lebenslauf da lassen“, sagt Monschan. Eine Plakette weist künftig an der Schulpforte darauf hin, dass hinter den Mauern berufsorientiert gelernt wird. „Das ist auch gut für die Schüler, denn die Unternehmen wissen, dass unsere Schüler super vorbereitet sind“, sagte Schulleiterin Brigitte Kruse. Und so waren am Ende der Feierstunde die Ausgezeichneten vor allem eins: gerührt und nicht geschüttelt.

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