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Über 1000 Dorstener singen beim Day of Song

Dorsten hat den größten Chor im Ruhrgebiet

Dorsten Besonders überrascht sind Sabine Podlaha (Kulturbüro) und Wolfgang Endrös (Musikschule) nicht. Denn beim letzten Day of Song in Dorsten (2014) war die Resonanz ja auch überragend. Jetzt wurde den beiden Organisatoren des hiesigen Rudelsingens von der Ruhrtourismus GmbH bestätigt: Dorsten hat am 30. Juni den größten Chor im Ruhrgebiet.

Dorsten hat den größten Chor im Ruhrgebiet

Schon 2014 machten viele junge Dorstener beim Day of Song mit. (Foto: Guido Bludau) Foto: Bludau

„Mehr als 1000 Sängerinnen und Sänger machen mit“, freuten sich Podlaha und Endrös am Dienstag. In keiner anderen der elf teilnehmenden Ruhrgebietsstädte sind so viele Menschen dem Aufruf gefolgt. Podlaha und Endrös führen die Resonanz zum einen auf die guten Erfahrungen vor vier Jahren zurück. „Viele Teilnehmer erinnern sich gerne an dieses Gemeinschaftserlebnis.“ 

Und Wolfgang Endrös hat als Chorleiter und Leiter der städtischen Musikschule natürlich ein wenig seine Kontakte spielen lassen, damit Dorsten mit einer lauten Stimme singt. „Das funktioniert hier natürlich besser als in einer Großstadt“, glaubt er. Und dass der Veranstaltungsort – das Creativ-Quartier Fürst Leopold – vergleichsweise zentral liegt, ist auch kein Nachteil. Sabine Podlaha ist überzeugt, dass auch deshalb viele Dorstener am 30. Juni spontan vorbeikommen – und mitsingen.

32 Gruppen sind dabei

32 Gruppen – von der Kita bis zum Kirchenchor – haben sich zum Day of Song angemeldet. Jede wird einen Platz auf dem Zechengelände zugewiesen bekommen. Die Chöre aus den Kindergärten und Grundschulen singen ab 11.30 Uhr gemeinsam sieben Lieder, um 12.10 Uhr stimmen die Erwachsenen für elf Lieder mit ein.

Die Ruhrtourismus GmbH hat sechs Stücke vorgegeben, die an allen Standorten gesungen werden, unter anderem das „Steigerlied“ zum Auftakt und „Freude schöner Götterfunken“ zum Abschluss. Fünf weitere Lieder hat Endrös ausgewählt. Die Kriterien: „Möglichst bekannt und nicht zu kompliziert.“ Geübt werden muss trotzdem, weiß der Leiter der Musikschule.

Zwei Stunden eigenes Programm

Begleitet werden die Chöre von einer vierköpfigen Band. Gegen 13 Uhr endet das Rudelsingen, anschließend startet das sogenannte „Wandelkonzert“. In der Lohnhalle, der Traumfänger-Galerie und der Maschinenhalle sind zwei Stunden lang verschiedene Chöre mit eigenem Programm zu hören. Sabina Podlaha und Wolfgang Endrös sind überzeugt, dass sich viele musikbegeisterte Dorstener auch das nicht entgehen lassen.

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