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Höhere Kosten für Sky

Dorstener Gastwirte arrangieren sich mit Preisen

DORSTEN Rund sechs Wochen ist es nun her, dass der Bezahlsender Sky seine Abopreise für Gaststätten erhöht hat. Auch Dorstener Kneipiers und Sportvereine waren direkt betroffen. Wie gehen sie mittlerweile mit den gestiegenen Kosten um? Wir fragten nach.

Dorstener Gastwirte arrangieren sich mit Preisen

Kneipenwirte, die Sky anbieten, müssen höhere Preise zahlen.

Schon Ende August kündigte Sebastian Lorenz, Geschäftsführer des SC Blau-Weiß Wulfen an, dass eine Kündigung des Abos keine Option sei. Und das obwohl der Klub seit dem 1. September 20 Prozent mehr überweisen muss, um im Vereinsheim weiterhin Fußball übertragen zu können.

"Wir haben entschieden, alles so weiterlaufen zu lassen", sagt Lorenz nun. Ebenso wenig werden die Mehrkosten auf die Gäste des Vereinsheims umgelegt – die Getränke werden also nicht teurer. "Als einzig übrig gebliebene Gaststätte in Wulfen, die Restaurants ausgenommen, möchten wir auch weiterhin unseren Vereinsmitgliedern und Gästen die Möglichkeit bieten, live Fußball zu schauen", so Lorenz. Alleine beim Derby zwischen Schalke und Dortmund sei die Bude voll gewesen. Doch es sind auch nur die Spiele der Schalker, die Gäste anlocken. Auch Lena Steuter muss sich noch bis zum kommenden Sommer mit den gestiegenen Preisen arrangieren. Die Inhaberin von "Lunemann‘s Wirtshaus" zahlt seit September 50 Euro mehr im Monat als zuvor und wird ihren Vertrag im Januar vorsichtshalber kündigen. Für den August 2015 hofft sie dann auf ein neues Angebot. Dass der Bildschirm schwarz bleibt, wollte sie ihren Gästen nicht antun. Nichtsdestotrotz sagt sie: "Die Preiserhöhung ist unverschämt."

Der BVH Dorsten hat den Vertrag ursprünglich gekündigt und daraufhin einen kleinen Preisnachlass erhalten. Knapp 500 Euro pro Monat sind aber trotzdem fällig. Doch dafür gab es zwei weitere Receiver, zudem ruht der Vertrag in der fußballlosen Zeit. "Wir müssen uns mit den Preisen arrangieren, schließlich leben wir davon", so Vereinsvorsitzender Uli Canovi. Wenn Sky wegfallen sollte, gingen seinem Klub mehrere Tausend Euro an Einnahmen durch die Lappen, da regelmäßig 50 Gäste zu den Übertragungen ins Vereinsheim kommen. Die meisten unterstützen den Klub zudem: Sie lassen sich ein paar Euro extra auf den Deckel schreiben. Wohlwissend, dass das Abo für den Verein teurer geworden ist. "Unsere Kneipe wäre ohne Sky tot", so Canovi. min

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