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Prozess am Landgericht

Dorstener gestehen Serie von Spielhallen-Überfällen

Dorsten/Essen Die beiden schwangeren Ehefrauen saßen hinten im Zuschauerraum, als am Montag (17.11.) am Essener Landgericht der Prozess gegen zwei 22 und 23 Jahre alte Freunde aus Dorsten begann. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen eine Serie von fast unglaublichen zwölf Raubüberfällen innerhalb von nur zwei Monaten vor. Die Tatorte lagen in Dorsten, Haltern und in der ganzen Region.

Gleich zu Beginn der Verhandlung machten die Angeklagten den Richtern klar, dass sie bereit sind, den Prozess nach Kräften abzukürzen.

„Die Taten werden voll umfänglich eingeräumt“, hieß es in den Erklärungen ihrer Verteidiger. Demnach waren die beiden Freunde sogar nicht nur als Duo, sondern als Mitglieder einer mindestens fünfköpfigen Bande unterwegs. Derzeit sitzen die Angeklagten bereits wegen eines Spielhallen-Überfalls in Haft. Das Essener Landgericht hatte sie wegen eines Raubzuges in Dorsten verurteilt – und wusste da noch gar nicht, dass da offensichtlich Serientäter auf der Anklagebank saßen. Jetzt dürfte sich die Strafe für das Duo noch einmal deutlich erhöhen.

Auf schweren Raub steht eine Mindeststrafe von fünf Jahren Haft. Besonders negativ könnte den beiden Freunden die überaus skrupellose Begehungsweise ausgelegt werden. Bei sämtlichen Beutezügen waren sie mit Messern, Schusswaffen, Schlagstöcken und Pfefferspray bewaffnet. Mehrmals kam das Reizgas auch zum Einsatz. Und fast immer wurden die Spielhallen-Angestellten und Kunden am Ende des Überfalls in die Toiletten eingesperrt.

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