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Nachwuchs in Hervest und Rhade

Drei Jungstörche erhielten ihre Ringe

HERVEST/RHADE Gleich an zwei Stellen in Dorsten wurde am frühen Dienstagabend der Storchennachwuchs beringt. Los ging es im Hervester Bruch. Dutzende Schaulustige kamen in das Naturschutzgebiet am Brauckweg, um mitzuerleben, wie Ornithologe Michael Jöbges die beiden Jungstörche beringte.

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Ornithologe Michael Jöbges beringt hier die Störche in Hervest.

Mit dem Hervester Deelen-Tropfen wurde die Taufe begossen, hier mit (v.l.) Hier Rolf Fischer, Helmut Barabas und Eugen Osthus.

Auch Storch "Monika" in Rhade erhielt einen Ring.

Storchenfan Doris Triebe und Niels Ribbrock von der Biologischen Station als Ersatz für den verhinderten Kollegen Hermann Josef Kottmann halten als Taufpaten die Ringe für den Storchennachwuchs in den Händen.

Foto: Bludau - 02.06.2015 - Dorsten
Am frühen Dienstagabend wurde gleich an zwei Stellen in Dorsten der Storchennachwuchs beringt. Los ging es im Hervester Bruch. Dutzende Schaulustige kamen in das Naturschutzgebiet am Brauckweg um mitzuerleben, wie Ornithologe Michael Jöbges die beiden Jungstörche beringte. In Hervest gab es nun bereits zum zehnten Mal eine Beringung der Jungstörche. ?Zwar brüten ?Werner & Luise? bereits im elften Jahr, doch der Start 2005 missglückte, da die Jungstörche vor der Beringung durch nass-kalte Witterung Anfang Juni verstarben. Dieses Jahr wurden bereits die Jungstörche Nr. 17 und 18 beringt.?, wußte Niels Ribbrock von der Biologischen Station zu berichten. Dank des kostenlos zur Verfügung gestellten raupenbetriebenen Hubsteigers, der wie jedes Jahr von der Firma Baumdienst Enbergs aus Bottrop-Kirchhellen kam, ging auch alles ganz schnell. Routiniert bekam einer nach dem anderen Jungvogel vom Ornithologen den Ring oberhalb des Kniegenlengs angebracht. Ab nun tragen sie die Ringnummern 3T874 und 3T875. Schnell wurden noch ein paar Fotos gemacht und dann verschwand der Tross auch schon wieder von der eingezäunten Wiese, auf der auch die Heckrinder leben. Nur kurze Zeit später kamen die Altvögel zurück und besetzten wieder ihr Nest. Nach guter Tradition wurden während der Beringung auch die Namen der Jungstörche vom Hervester Heimatverein verkündet. In diesem Jahr tragen die beiden Jungstörche die Namen Doris und Hermann. ?Storchenpatin ist Doris Triebe aus Herten Westerholt, die seit vielen Jahren das Leben und Treiben der Störche in Bildern dokumentiert und diese ins Internet stellt. Sie ist so zu einer wertvollen Werberin für das einzigartige Naturschutzgebiet im Hervester Bruch geworden.?, verkündet Hans Fromm, der 1. Vorsitzende des hiesigen Heimatvereins. Und weiter: ?Für den zweiten Storch hat Hermann Josef Kottmann, Leiter der Biologischen Station, die Patenschaft übernommen. Er soll damit für s

In Hervest gab es nun bereits zum zehnten Mal eine Beringung der Jungstörche. „Zwar brüten Werner und Luise bereits im elften Jahr, doch der Start 2005 missglückte, da die Jungstörche vor der Beringung durch nass-kalte Witterung Anfang Juni verendeten. Dieses Jahr wurden bereits die Jungstörche Nummer 17 und 18 beringt“, erzählte Niels Ribbrock von der Biologischen Station in Lembeck.

Ornithologe beringte die Vögel

Mithilfe des raupenbetriebenen Hubsteigers ging auch alles ganz schnell. Routiniert bekam einer nach dem anderen Jungvogel vom Ornithologen den Ring oberhalb des Kniegelenks angebracht. Ab nun tragen sie die Ringnummern 3T874 und 3T875. Schnell wurden noch ein paar Fotos gemacht und dann verschwand der Tross auch schon wieder von der eingezäunten Wiese, auf der auch die Heckrinder leben. Nur kurze Zeit später kamen die Altvögel zurück und besetzten wieder ihr Nest.

Nach guter Tradition wurden während der Beringung auch die Namen der Jungstörche vom Hervester Heimatverein verkündet. In diesem Jahr tragen die beiden Jungstörche die Namen Doris und Hermann. „Storchenpatin ist Doris Triebe aus Herten-Westerholt, die seit vielen Jahren das Leben und Treiben der Störche in Bildern dokumentiert und diese ins Internet stellt. Sie ist so zu einer wertvollen Werberin für das einzigartige Naturschutzgebiet im Hervester Bruch geworden“, verkündete Hans Fromm, 1. Vorsitzender des Heimatvereins Dorf-Hervest. „Für den zweiten Storch hat Hermann Josef Kottmann, Leiter der Biologischen Station, die Patenschaft übernommen. Er soll damit für seinen langjährigen Einsatz für die Natur und Umwelt in unserer Stadt und in unserem Kreis geehrt werden.“

Taufe standesgemäß begossen

Anschließend wurde die Taufe am Boden standesgemäß mit Hervester Deelen-Tropfen „begossen“. Danach ging es für Niels Ribbrock von der Biologischen Station und Ornithologe Michael Jöbges weiter nach Rhade. Am Storchennest in den Rhader Wiesen warteten zwar weit weniger Menschen auf die Beringungsaktion, aber auch hier spielte das Wetter mit. Der Rhader Heimatverein hatte hier für einen Transport zum Horst gesorgt. Mit einem Teleskoplader wurde die Fahrt an das Nest problemlos gemeistert.

Auch hier hatte das Brutpaar wieder erfolgreich gebrütet. „Die im Jahr 2011 Ludger und Agnes getauften Altvögel sind zwar seit 2014 nicht mehr gemeinsam vor Ort, aber wie im Vorjahr brütet neben einem unberingten männlichen Storch ein mit dem Ring DEW 7X346 gekennzeichnetes Weibchen. Dieses Jahr tummelt sich ein wohlgenährter Jungstorch im Nest. Er ist seit Beginn des Brütens in 2011 Jungstorch Nummer 10, der in Rhade beringt wird“, sagte Niels Ribbrock.

„In diesem Jahr haben wir uns vom Rhader Heimatverein für den Jungstorch den Namen Monika einfallen lassen“, berichtete Heinz Kayser. „Taufpatin ist Monika Windbrake, die Ehefrau des 2. Vorsitzenden. Sie hat die aus der Rhader Tanzgruppe entstandenen Kindertanzgruppe in den Gründungsjahren jahrelang betreut.“ Der Rhader Nachwuchs bekam die Ringnummer 3T876.

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