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Drei Standorte im Visier

Dorsten "Der Indu-Park Dorsten/Marl ist bald voll - wir brauchen auch für die Zukunft Flächen, wo wir in Dorsten Industrie ansiedeln können."

Drei Standorte im Visier

<p>Heute Naturraum, 2012 Gewerbegebiet? Der Hardtberg ist im Visier der Planer. Sadowsk</p>

CDU, SPD und FDP waren sich am Dienstag im Planungsausschuss einig, dass der Förderantrag für neue Gewerbeflächen an der A 31 sehr sinnvoll ist. Allerdings waren die Politiker auch erstaunt über das Tempo, das jetzt von der Verwaltung vorgelegt wird. Gerade erst hat die Bezirksregierung ihre vormals ablehnende Haltung gegen Gewerbegebiete an der Autobahn aufgegeben und im Raum Reken/Heiden ein Großprojekt befürwortet, da zaubert auch Dorsten schon entsprechende Förderanträge für das Projekt "Interkomm-Logistik-Areal 31" hervor.

Partner Schermbeck?

"Wir haben darüber noch gar nicht beraten", wunderte sich Horst Papenfuß (Grüne). Und auch Thomas Boos (FDP) war überrascht, aber angenehm: "Das ist nur konsequent - ich kann das nur unterstützen."

Allerdings handelt es sich wegen des Abgabe-Termins für die Förderanträge zunächst noch mehr um Absichtserklärungen, die erst geprüft, ausgefeilt und konkretisiert werden müssen. Angestrebt wird, möglicherweise gemeinsam mit der Gemeinde Schermbeck oder auch der Stadt Bottrop, Flächen interkommunal zu entwickeln. Die Abstimmung mit den Partnern soll 2010 abgeschlossen sein, die Erschließung wird bis 2011 anvisiert. Das Investitions-Volumen wird auf 12 Millionen Euro geschätzt. Vorrangig soll die Logistik-Branche bedient werden. Ins Auge gefasst hat die Stadt Dorsten dafür bisher drei Standorte, die Flächenpotenziale in einer Bandbreite von 26 bis 86 Hektar bieten würden. Denkbar wäre ein Gewerbegebiet Dorsten/Schermbeck westlich der A 31 im Dreieck zwischen Autobahn, B 58 und Schermbecker Straße/Dorstener Straße. Weiter südlich und östlich der A 31 ist das Gewerbegebiet Emmelkamp im Gespräch. Und die dritte Standort-Alternative wäre der Bereich Hardtberg, südlich der Lippe, östlich der A 31 und beidseitig der Königsberger Allee.

Wie viel Diskussionsbedarf es noch gibt, zeigt gerade das letzte Beispiel: "Gerade der Hardtberg ist sehr wertvoller Naturraum", kündigte Horst Papenfuß massiven Widerstand an. kdk

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