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Edeka-Markt an der Erler Straße soll überplant werden

Neuer Supermarkt

Der Planungsausschuss empfiehlt einstimmig dem Rat die Überplanung des auslaufenden Edeka-Markts und benachbarter Flächen an der Erler Straße. Die Verkehrssituation soll überprüft werden.

Schermbeck

von Berthold Fehmer

, 14.07.2018
Edeka-Markt an der Erler Straße soll überplant werden

Mit einem städtebaulichen Entwicklungskonzept soll auch die Frage untersucht werden, wie die verkehrliche Situation an der Ecke Mittelstraße/Erler Straße entschärft werden kann. © Berthold Fehmer

„Sehr irritiert“, sagte Bürgermeister Mike Rexforth zu Ulrike Trick (Grüne) sei er über die Formulierung ihrer Eingangsfrage. Trick hatte wissen wollen, ob es Treffen des Bürgermeisters mit Architekten, Investoren und Vertretern des Norma-Markts gegeben habe mit dem Ziel, dass Norma den Pachtvertrag an der Erler Straße in Nähe des Edeka-Markts nicht verlängere. Rexforth bestätigte, dass es ein Gespräch zwischen Norma-Vertretern und ihm gegeben habe. Dabei habe er erfahren wollen, ob es seitens Norma ein Interesse gebe, den Betrieb zu erweitern oder den Standort zu wechseln. Dass man aber gezielt seitens der Verwaltung auf Norma-Vertreter zugegangen sei, damit diese bestehende Veträge auflösten oder nicht verlängerten, „um einen Eigentümer unter Druck zu setzen, das muss ich entschieden zurückweisen“.

Kein Platz für einen Kreisverkehr

Uwe Karla (CDU) sprach einen wunden Punkt an: „Wir müssen das Thema Verkehr an der Ecke angehen.“ Bauamtsleiter Gerd Abelt bestätigte, dass die Ecke Erler Straße/Mittelstraße in Sachen Verkehr „sehr schwierig, wenn nicht sogar gefährlich“ sei. Für ein städtebauliches Entwicklungskonzept der Mittelstraße sei eine Ausschreibung gerade erst an die Planungsbüros rausgegangen, sagte Rexforth, bei dem auch der Bereich um die Ludgeruskirche untersucht werden solle. Abelt machte aber keine Hoffnungen auf einen Kreisverkehr an der Stelle: „Der Raum fehlt da.“

Aufenthaltsqualität soll gesteigert werden

Zudem müsse man mit Straßen.NRW eine vernünftige verkehrssichere Lösung finden, da der Landesbetrieb dort Straßenbaulastträger sei. Erste Gespräche habe es dazu schon Gespräche mit Christoph Jansen, dem Leiter der Regionalniederlassung Niederrhein, vor zwei Wochen gegeben. Bei der Untersuchung für einen Ausbau der Mittelstraße gehe es zudem darum, wie man die Aufenthaltsqualität dort steigern könne. Abelt: „Nur wenn wir das hinbekommen, werden wir für einen eventuellen Ausbau Fördermittel bekommen.“

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