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Ein Festtag auch für Holsterhausen

Dorsten Das erste "Danke" des Tages galt der RWW. Sie stellten den Saal des Wasserwerkes für die Preisverleihung zur Verfügung und sorgten dafür, dass sich den 80 geladenen Gästen der Dorstener Zeitung ein schöner Blick ins Grüne bot. Verlagsleiter Christoph Winck verwies darauf, dass dies in doppeltem Sinne der passende Ort war. Denn am Kreskenhof begann nicht nur vor 70 Jahren Wassergewinnung, der Veranstaltungsort gehört auch noch zu Holsterhausen, dem Wohnort und Stammsitz der Familie Honsel.

Bürgermeister Lütkenhorst gewann dem weiten Blick ins Grüne noch eine andere Bedeutung ab, als er die stellvertretende Landrätin Bärbel Korun begrüßte: "Dort hinten beginnt bereits der Niederrhein und der Regierungsbezirk Düsseldorf. Und wer hin-aus schaut, stellt fest: Hier ist weniger Ruhrgebiet, sondern mehr Westfalen."

Dann ging es nicht mehr um die Landschaft, sondern um einen Holsterhausener "Landsmann". Lütkenhorst lobte die einstimmige Jury-Entscheidung für Ralf Honsel, der sich die Auszeichnung dreifach verdient habe: Durch sein beharrliches Festhalten am jetzt neu eröffneten Rhader Nahversorgungszentrum, seinen langjährigen Einsatz für Holsterhausen und sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement.

Mustergültig

In seine Gratulation schloss der Bürgermeister gestern ausdrücklich auch die Eltern Änne und Bernie Honsel mit ein: "Ich finde toll, was aus ihrem Familienbetrieb geworden ist - ein mustergültiges Beispiel für unseren Mittelstand, der in unserer Stadt 68 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze stellt."

Am Ende des Empfangs schloss sich der Holsterhausener Bogen: Das Püttmann-Team, sonst am Blauen See daheim, setzte den kulinarischen Schlusspunkt. kdk

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