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Einkaufs- und Erlebniswelt gewünscht

Dorsten Das große Sorgenkind der Altstadt bereitet nicht nur den Vertretern der Stadtspitze Kopfzerbrechen: Weit mehr als tausend Teilnehmer einer Blitzumfrage der "Dorstener Zeitung" dokumentierten mit ihrer Meinungsäußerung, dass ihnen die Zukunft des Lippetors wichtig ist.

Das Center, das sich seit langem unattraktiv und unansehnlich präsentiert und im Dornröschenschlaf des Insolvenz-Verfahrens von besseren Tagen träumt - hat es überhaupt noch eine Zukunft? Und, wenn ja, wie sollte sie aussehen? Das fragten wir Menschen in Dorsten, Schermbeck und Erle - und bekamen keine eindeutige Antwort.

Denn mit 43 Prozent sprach sich zwar eine klare Mehrheit für eine Einkaufs- und Erlebniswelt mit attraktiven Geschäften aus. Aber dass dieser Wert nicht erheblich höher lag, zeigt auch, dass offenbar mehr als 50 Prozent der Umfrageteilnehmer die Bedenken der IHK, der örtlichen Kaufmannschaft und des Gutachters ernst nehmen, die vor einem überdimensionierten Shopping-Magneten am Rande des Zentrums nachdrücklich gewarnt hatten.

So konnten sich 17 Prozent der Befragten immerhin eine neue Nutzung als attraktives Wohnhaus nach der Devise "Leben und Wohnen am Wasser" vorstellen, obwohl der derzeit interessierte Investor eine reine Wohnlösung ausgeschlossen hat.

Dass viele Dorstener nach langen Jahren des Niedergangs und mehreren gescheiterten Rettungsversuchen das Center in einer ausweglosen Lage vermuten, machen die 26 Prozent deutlich, die für seine Zukunft schwarz sehen. kdk

Weitere Ergebnisse unserer Umfrage zu anderen aktuellen Themen folgen in den nächsten Tagen.

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