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Elisabeth als würdige Patronin

Dorsten Der Geist der Heiligen Elisabeth wehte im Einklang mit dem bunt bebänderten Richtkranz, der seit gestern die Baustelle des Gesundheitszentrums am St. Elisabeth-Krankenhaus krönt.

Elisabeth als würdige Patronin

<p>Traf selten den Nagel auf den Kopf: Andreas Hauke.</p>

Der Termin des Richtfestes fiel nicht zufällig mit der Feier des Patronatsfestes zum 800. Geburtstag der Heiligen Elisabeth zusammen. "Die heilige Elisabeth ist das Sinnbild der Nächstenliebe. Sie ist als Patronin unseres Krankenhauses auch die Patronin unseres neuen Gesundheitszentrums", knüpfte Andreas Hauke, Geschäftsführer des Krankenhauses, die Verbindung zu der heiligen Frau.

In einem musikalisch begleiteten Ökumenischen Festgottesdienst in der Eingangshalle des Krankenhauses erinnerten Pater Arnold und Pfarrer Füting an Elisabeth von Thüringen (1207 bis 1231), die ihr kurzes Leben aufopfernd in den Dienst der Armen und Kranken gestellt und über ihren Tod hinaus Spuren hinterlassen hat.

Hammerhart

Anschließend führten die Zimmerleute das Wort. In luftiger Höhe überreichten sie auf dem Dach der Baustelle Andreas Hauke den Hammer, damit der Bauherr nach alter Sitte den letzten Nagel ins Holz schlagen möge. Dass Haukes Qualitäten eher im Management als im Handwerk beheimatet sind, bewiesen die zahlreichen Fehlschläge, die zwar das Holz zum Splittern brachten, den Nagel aber keineswegs auf den Kopf trafen.

Gottlob unverletzt begrüßte Andreas Hauke im zugigen Inneren des Rohbaus die dicht um die Heizpilze gedrängten Besucher und dankte allen Beteiligten dafür, dass die Bauarbeiten bislang so zügig und planmäßig verlaufen seien. "Ich hoffe, Sie alle zur Einweihung im Frühsommer 2008 wiederzusehen", blickt Hauke der Fertigstellung des Gesundheitszentrums, "in dem sich in Sinne der Heiligen Elisabeth Menschen um Menschen kümmern", erwartungsvoll entgegen.

Ein guter Tag

Auch Bürgermeister Lütkenhorst würdigte in seinem Grußwort den gestrigen als guten Tag für Dorsten und als würdige Erinnerung an Elisabeth, die alle mit ihrem Beispiel zu mehr Menschlichkeit aufgefordert habe. Das Krankenhaus, das für die ärztliche Versorgung in Dorsten von großer Bedeutung sei, habe sich fantastisch entwickelt. "Trotzdem bin ich dankbar, dass es eine katholische und keine städtische Einrichtung ist", schmunzelte der Bürgermeister und erteilte Hauke abschließend den guten Rat: "Lassen Sie den Hammer lieber hängen!" sing

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