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Ein-Kind-Familien

Eltern sind sauer über geplante Erhöhung von Kita-Gebühren

Dorsten Die Stadt Dorsten plant, die Kindergartengebühren den neuen Vorgaben des Landesgesetzes KiBiZ anzupassen. Die vorgesehene Beitragsstaffelung weckt bei einigen Eltern heftige Kritik.

Eltern sind sauer über geplante Erhöhung von Kita-Gebühren

Für die Kleinsten, die unter Dreijährigen, zahlen die Eltern von Kindergarten-Kindern mächtig drauf. Der Vorschlag zur Satzungsänderung weckt heftige Kritik bei Eltern in Dorsten.

Im Jugendhilfeausschuss am Montagabend verschafften Eltern ihrem Unmut Luft. Sie kritisierten, dass sie künftig 80 Prozent mehr an Gebühren zahlen müssten. Ein Vater rechnete vor, dass er künftig sogar 125 Euro im Monat mehr aufzubringen hätte.

DORSTEN Die Stadt plant eine Satzungsänderung bei den Kindergartengebühren. Denn das Land hat Passagen im Kinderbildungsgesetz (KiBiZ) geändert und damit die Dorstener Satzung nach dem Motto "Ein Kind zahlt immer" ausgehebelt.mehr...

Die Eltern kritisierten auch den Zeitpunkt der Neuregelung. „So etwas nachträglich im Laufe des Kindergartenjahres zu machen, ist nicht in Ordnung“, beschwerte sich eine Mutter. „Wäre mir das vorher bekannt gewesen, hätte ich mein Kind erst in der Kita angemeldet, wenn es drei Jahre alt gewesen wäre.“

Das Land hat mit seiner KiBiZ-Änderung die Dorstener Regelung „Ein Kind zahlt immer“ einkassiert und gekippt. Weil die Stadt nach eigenen Angaben durch diese Änderung auf knapp 190 000 Euro jährlich verzichten müsste, diese Summe aber wegen der Haushaltssanierung kompensieren muss, möchte die Verwaltung nun eine neue Beitragsregelung einführen. Und die sieht vor, dass Ein-Kind-Familien mit U3-Kindern besonders belastet werden - 171 Familien wären laut Verwaltung davon betroffen.

In der Ratssitzung am Mittwoch (17. September) um 17 Uhr im Rathaus an der Halterner Straße soll eine Entscheidung fallen. Die SPD-Fraktion hatte am Montag noch Beratungsbedarf, die CDU sympathisiert mit den vorgeschlagenen Regelungen, weil kinderreiche Familien entlastet würden, die Grünen würden eher eine Erhöhung der Grundsteuer um einen Punkt favorisieren, um die durch die Gesetzesregelung entstandene Lücke von 190.000 Euro zu kompensieren.  

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