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Ende in Sicht beim Streit um Denkmalschutz

SCHERMBECK Eine weitere ewige Denkmalschutz-Geschichte in Schermbeck dürfte in der kommenden Woche beendet werden. Es geht um ein Wohnstallhaus im äußersten Nordostzipfel der Gemeinde, im Grenzgebiet zu Erle und Rhade.

Ende in Sicht beim Streit um Denkmalschutz

Dieses Wohnstallhaus in Schermbeck soll in Kürze unter Denkmalschutz gestellt werden.

Die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses, so schlägt die Verwaltung vor, sollen auf ihrer nächsten Sitzung am 14. August die Unterschutzstellung beschließen. Bereits im Jahre 1996 hatte das Rheinische Amt für Denkmalpflege die Denkmalwürdigkeit festgestellt.

Die Eigentümer machten jedoch wirtschaftliche Gründe gegen eine Eintragung in die Liste geltend, der Bau- und Denkmalausschuss stellte sich damals hinter sie.

Worauf das Denkmalamt die Schermbecker Verwaltung mehrfach aufforderte, fachliche Gründe gegen die Eintragung vorzulegen und mitteilte, dass die Gemeinde gesetzlich verpflichtet sei, das Gebäude in die Liste aufzunehmen. Diesmal verweigerte sich der Schermbecker Gemeinderat diesem Ansinnen.

Nach einem Personalwechsel beim Denkmalamt in Wesel unternahm die Gemeinde einen weiteren Anlauf: Sie regte an, sämtliche noch ausstehenden Objekte, die für die Denkmalliste beantragt waren, zu überprüfen. Hintergrund: Damals waren einige Gebäude bei genauem Hinsehen dann doch von der Liste gestrichen worden.

Der darauf folgende Ortstermin bestätigte die Denkmalschützer in ihrer Meinung, die Eigentümer-Familie war weiter nicht damit einverstanden. Die Sache kam vor das Verwaltungsgericht. Nach dessen Entscheidung sieht der Hauseigentümer keine Möglichkeit mehr, sich erfolgreich gegen die Unterschutzstellung des Hauses zu wehren. Er bat darum, nur die Außenhülle unter Denkmalschutz stellen zu lassen. Darauf wollte sich die Denkmalbehörde aber nicht einlassen.

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