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Exzessiv und gekonnt gelärmt

Exzessiv und gekonnt gelärmt

<p>Die Heizung konnte getrost aus bleiben: Das Novemberfestival heizte das Zelt allein auf. Pieper</p>

Gahlen Das war es also, das 17. Novemberfestival insgesamt, das vierte seit der Wiederbelebung im Jahr 2004. Wieder können die jugendlichen Organisatoren der Kinder- und Jugendarbeit der ev. Kirchengemeinde Gahlen einen vollen Erfolg verbuchen.

Jeweils 350 Zuschauer sorgten am Freitag und Samstag für Festivalstimmung im Festzelt und es hätten etliche mehr sein können. Menschen mit krimineller Energie versuchten vergeblich Karten zu fälschen und auf dem Schwarzmarkt (!) wurden bis zu 20 Euro für eine Freitagskarte geboten (regulärer Preis: 4 Euro). Die zwölf Bands legten reihenweise gelungene Konzerte vor. Es begann mit den Newcomern "Underwater Affair", die mit ihrem aggressiven aber eingängigen Rock die Basis für den musikalischen Faden des Freitagabends legten. Bei "My own sense"aus Neuss gaben eine sehr gut aufgelegte Frontfrau Michele Keller auf und eine wild rockende Gruppe von Mädchen vor der Bühne den Ton an. Mit Sprechchören werden auf lokalen Festivals selten Bands begrüßt, außer "In Veins": Die Essener waren der heimliche Headliner des Freitags und entfachten mit ihrem Oriental Rock wahre Begeisterungsstürme. "Gun D." aus Haltern zählen schon zu den Veteranen der Region und bestachen auch in Gahlen mit rhythmusbetontem Alternative Rock. Als einzige Band mit deutschen Texten konnten sich die Essener "Echo Appartment" behaupten, bevor "Karmacome" am Ende ordentlich Bewegung auf und vor der Bühne entfachten.

Beachtliches Debüt

Der Samstag war musikalisch rockorientierter und bot der jungen Dorstener Band "Candy Car" die Chance für ein beachtliches Debüt. Der Pop-Punk von "Sea Major" stieß dann ebenso auf offene Ohren wie der vergleichsweise ruhige Rock der Lokal-Veteranen "Meconium". Independent Rock spielten die Dorstener "1000", bevor das Duo Teddy Hesper (Gitarre, Gesang) und Eileen Spruce (Schlagzeug), alias "Le Chat Noir", aus England ganz im Stile der "White Stripes" exzessiv aber gekonnt lärmte. Den finalen Schlussakkord setzten die Münsteraner "Marla turns pale" und begeisterten die Zuschauer mit ihrer Musik auch noch nach insgesamt 12 Festival-Stunden Rockmusik. KGö

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