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Feuerserie: Wie viele Brandstifter?

DORSTEN Einer, der offenbar gern zündelt, hat zumindest für die beiden jüngsten Brände in Lembeck ein bombensicheres Alibi: der 18-jährige Wulfener, der unter dringendem Tatverdacht steht, für die Brandserie in Barkenberg verantwortlich zu sein.

Feuerserie: Wie viele Brandstifter?

Zweimal binnen 24 Stunden brannten am Wochenende in Lembecke Strohlager. Die Kripo fahndet mit Hochdruck nach dem oder den Tätern.

Der junge Mann kann es diesmal nicht gewesen sein, denn er sitzt immer noch in Untersuchungshaft. "Erst, wenn er über seinen Anwalt signalisiert, neue Aussagen zu machen, werden die Vernehmungen fortgesetzt", erklärte die Polizei zum Stand der Dinge.   Dagegen läuft die Fahndung nach dem Holsterhausener Serientäter auf vollen Touren und muss jetzt möglicherweise noch auf einen weiteren Brandstifter ausgedehnt werden. Denn wie am Mittwoch in Altendorf-Ulfkotte steckten unbekannte Täter wie berichtet am Wochenende Strohballen in Lembeck an.Tausende Euro Schaden

Am Samstag stand gegen 17 Uhr eine Strohpyramide am Speckinger Weg in Flammen, geschätzter Sachschaden: 5000 Euro. Noch tausend Euro höher war der Schaden, der am Sonntag an der Heidener Straße entstand, als durch das brennende Stroh auch eine Baumreihe Feuer fing.

"Der Brandstifter aus Holsterhausen hat außer Lauben und Geräteschuppen auch schon Felder und Hecken angezündet", will die Polizei nicht völlig ausschließen, dass dieser (oder diese) Täter, auch auf "Auswärtsreisen" ging. Aber gesicherte Aussagen dazu sind gegenwärtig noch nicht möglich. Denkbar wäre auch, dass in Altendorf und Lembeck jeweils verschiedene Brandstifter am Werk waren.

Festzustellen bleibt, dass eine derartige Häufung von Branddelikten höchst ungewöhnlich ist und das Fachkommissariat der Polizei jetzt Dorsten besonders ins Visier nimmt. Ganz wichtig ist die Mithilfe der Bürger: "Nicht nur unmittelbar am Brandort helfen uns Beobachtungen weiter, wenn Spaziergänger gesehen haben, dass sich am Wochenende ein Auto oder ein Krad zur Tatzeit aus den betroffenen Bereichen entfernt hat, können Hinweise für uns genauso wichtig sein", bittet die Polizei um Unterstützung.

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