Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Fiebern mit dem Schlossgespenst

DORSTEN Schnell füllten sich am Sonntag die Stuhlreihen auf dem Marktplatz für das Kinder und Jugendtheater "Das Gespenst von Canterville". Gespannte Kinder und nicht minder gespannte Eltern erwarteten den Beginn der Vorstellung.

Fiebern mit dem Schlossgespenst

<p>Die amerikanische Familie Otis bringt mächtig Wirbel in das Schloss. Von alten Gespenstern lässt sie sich jedenfalls keinen Schreck einjagen. Witschas</p>

Karin Johannsen, Mutter dreier Kinder, ist ein Fan des Dorstener Kultursommers und hat mit ihrer Familie fast alle Veranstaltungen besucht. Auch Jürgen Rößmann hat es letztes Jahr so gut gefallen, dass er auch in diesem Jahr mit seiner Familie die Vielfalt des Dorstener Kultursommers lobt. "Es ist eine angenehme und schöne Veranstaltung", urteilt ebenfalls Jocelyn Schwatmann, die wie bereits im Vorjahr auch diesmal am Stand für Waffeln und Getränke arbeitet.

Ehrliches Publikum

Die kleine Amelie kann es kaum erwarten. "Letztes Jahr hat sie noch über ein halbes Jahr vom Kindertheater geschwärmt", erzählt ihre Mutter Melanie Pelster lachend. In den folgenden eineinhalb Stunden wurde der Dorstener Marktplatz zum vom 448 Jahre alten Spukgespent Sir Canterville heimgesuchten Schloss, in der die Familie des amerikanischen Gesandten so einiges erlebt.

Sir Canterville, der es so leid ist, seit 400 Jahren herum zu spuken, wird letzten Endes von Virginia, der Tochter der Familie, erlöst. Mit Musik und jeder Menge Witz werden die Kinder mit einbezogen, fiebern mit und tauchen gleichsam ein in diese Geschichte vom Schlossgespenst. Kinder sind das dankbarste Publikum

Gerrit Pleuger, die die Mutter der amerikanischen Familie spielt, gibt zu: "Es ist etwas ganz anderes, vor Kindern zu spielen." Sie seien das dankbarste, aber auch ehrlichste Publikum, bestätigt auch Schauspieler Tobias Teschner. Beide spielen am Westfälischen Landestheater, wie sie selbst sagen "alles mögliche".

Sie hoffen, auch im nächstes Jahr bei einem weiteren Dorstener Kultursommer mit dabei sein zu dürfen, wenn auch dann der Sonntagnachmittag wieder für die Kinder reserviert ist.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Unfall in Lembeck

Hoher Schaden bei Frontalzusammenstoß: Rhader Straße war gesperrt

Lembeck Zwei Autos sind am frühen Samstagmorgen auf der Rhader Straße in Lembeck frontal zusammengestoßen. Es entstand ein hoher Sachschaden – verletzt wurde aber zum Glück niemand. mehr...

Hubschrauber über Lembeck

Deshalb musste ein Hubschrauber in Lembeck landen

Lembeck Trotz der Dunkelheit ist am Samstagabend ein Rettungshubschrauber in Lembecks Ortsmitte gelandet. Dieser eher ungewöhnliche Rettungseinsatz für einen Hubschrauber wurde notwendig, da der kurz zuvor alarmierte Rettungsdienst dies als beste Transportmöglichkeit für einen schwer verletzten Patienten ansah.mehr...

Video-Blog in der Fastenzeit

40 Tage verzichten - ein Selbstversuch

Dorsten Fasten kann jeder. Unser Autor glaubt das auch. Wobei: Mit Glaube hat das bei ihm nichts zu tun. Es ist eher ein Experiment, ein Selbstversuch. Was passiert mit ihm, wenn er ein wenig anders lebt als sonst? Darüber berichtet er in den nächsten Wochen regelmäßig in einem Video-Blog. Jetzt ist das dritte Video online.mehr...

Mit 36 an Parkinson erkrankt

Junge Mutter hat Parkinson und gründet Selbsthilfegruppe

Dorsten Nadine Mattes leidet an Parkinson. Für jüngere Schicksalsgenossen will die Dorstenerin eine Selbsthilfegruppe gründen. Denn neben den Folgen der Krankheit haben Betroffene leider auch mit Vorurteilen ihrer Mitmenschen zu kämpfen.mehr...

Verkehrsunfälle in Dorsten

2209 Mal krachte es 2017 auf Dorstens Straßen

Dorsten 2209 Verkehrsunfälle registrierte die Polizei 2017 auf Dorstens Straßen, 75 weniger als im Vorjahr. Auffällig: Verletzt wurden viele Radfahrer und Motorradfahrer – so viele wie seit fünf Jahren nicht mehr. Auch Kinder waren überdurchschnittlich oft an den Unfällen beteiligt. mehr...

Ein Jahr auf dem Hof Vortmann

Im Februar werden 600 Himbeeren gepflanzt und Erdbeeren geputzt

Dorsten Im Februar hat die Familie Vortmann schon mit den Pflanzen zu tun, die ab Mai die roten Früchte tragen sollen. Der erfolgreiche Anbau erfordert moderne Technik, Erfahrung und ordentlich Ausdauer. mehr...