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Altstadtfest

Gedämpftere Stimmug beim Orchester, die Jüngeren feiern

DORSTEN Am Freitag war die Stimmung auf dem Altstadtfest bestens, am Samstag sah das etwas anders aus. Zwar tanzten bei der Disko6000-Open-Air Party die jüngeren Generationen zu elektronischen Beats, bei dem "Magic Orchestra" wollte der Funke jedoch nicht richtig überspringen.

Gedämpftere Stimmug beim Orchester, die Jüngeren feiern

Die Dorstener Band "The Holiday" heizte dem Publikum am Samstag ordentlich ein.

Dieser verflixte Samstag beim Altstadtfest. Das „Magic Orchestra“ mühte sich am Abend redlich, Party-Stimmung auf dem Marktplatz aufkommen zu lassen, aber vergebens. Man kennt es aus den Vorjahren: Beim Schwoof am Freitagabend steigt die Riesensause, der Marktplatz tanzt, aber die Bands am Samstag haben stimmungstechnisch immer einen schweren Stand. So auch in diesem Jahr. Woran lag es? Passte die Musik nicht? Lag es am kühlen Wetter? „Ich bin noch müde von gestern Abend“, erklärte ein Besucher. „Das ist nicht meine Musik“, sagte ein anderer. Das „Magic Orchestra“ ist sozusagen die Klassik-Edition der in Dorsten bekannten Band „Magic Touch“. Zur Stammbesetzung holte die Oldie-Cover-Band nun ein klassisches Streichquartett mit an Bord.

Das Magic Orchestra

Mit Klassikern der Musikgeschichte versuchte das "Magic Orchestra", den Zuhörern einzuheizen. Die Band ist für 2013 bereits wieder gebucht.
Gute Stimmung kam nur vereinzelt bei der Musik des "Magic Orchestra" auf.
Groß und Klein gefiel die Musik.
Die Lieder des "Magic Orchestra" luden zum Schunkeln und Singen ein.
Mit Streichern wurden bekannte Lieder neu interpretiert.
Den Zuhörern gefiel's.
Die Lieder luden zum Mitsingen ein.
Das "Magic Orchestra" zeigte am Samstag, was es kann.
Die Stimmung war bestens.

ELO-Klassiker wie „Roll Over Beethoven“, „Turn To Stone“ und andere, aber auch Songs wie „Music“ von John Miles sind mit Unterstützung der Streicher immer wieder Höhepunkte bei den Auftritten des „Magic Orchestras“. Aber am Samstag sorgte mehr das Wetter für Gänsehaut-Stimmung, als die Musik. Ganz anders sah es am Recklinghäuser Tor aus. Disko6000 mit Chris Tietjen & Youth Kills starteten schon am Nachmittag eine Party für das jüngere Publikum. Es dauerte zwar bis zum Abend, aber dann kam auf dem Platz der Deutschen Einheit richtig Stimmung auf.

The Holiday und das Weinfest

Die Dorstener Band "The Holiday" heizte dem Publikum am Samstag ordentlich ein.
Das vor allem jüngere Publikum feierte zu der Musik von "The Holiday".
Viel Spaß hatten die meisten Besucher bei der Musik von "The Holiday".
Auch den Kleinen gefiel die Musik der Dorstener Band.
Auch Erfrischungen durften nicht fehlen.
Auf dem Weinmarkt ließen sich die Besucher besondere Tropfen schmecken.
Ein guter Wein stand für viele Besucher des Altstadtfestes am Samstag ganz oben auf der Wunschliste.
Ein kleines Pläuschchen bei einem guten Wein - so sah für viele der perfekte Samstag während des Altstadtfestes aus.
Den Wein ließen sich die Besucher des Weinmarktes schmecken.

„Absolut geil hier“, sagte eine junge Dame. „Endlich mal eine Veranstaltung beim Altstadtfest für unsere Generation“, ergänzte ihr Begleiter. „Tanzen unter freiem Himmel – ich lebe“, schwärmte eine Besucherin. Obwohl der Platz nie richtig voll wurde, war die Stimmung ausgelassen und in allen Ecken wurde zu den Beats der DJs getanzt. „Schade das es um 11 Uhr schon vorbei ist“, meinte ein Feiernder, „normalerweise geht es dann erst richtig los.“

Los ging es auch am Samstagnachmittag als die Dorstener Band „The Holiday“ auf der Marktplatz-Bühne auftrat. Ein junges Publikum versammelte sich und die Lokalmatadoren hatten bei ihnen leichtes Spiel. Schneller Power-Pop, Melodien mit Ohrwurmqualitäten und Texte für die Jugend sind das Markenzeichen von ’The Holiday‘. „Super, ich liebe die Musik“, werteten die Zuhörer. Der Weinmarkt etabliert sich immer mehr als ein Highlight der Dorstener Stadtfeste. Mit Familie und Freunden bei einem guten Tropfen unter freiem Himmel plauschen, war für viele auch am Wochenende ein Muss beim Altstadtfest. „Ich bin hier wegen der hervorragenden Weine, nicht wegen der Musik“, sagte ein Gast. 

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