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Schwerpunktaktion der Polizei

Geisterfahrer auf Radwegen sorgen für Lebensgefahr

DORSTEN Gleich zweimal fiel ein Radfahrer der Polizei bei Schwerpunktkontrollen an Radwegen am Mittwoch in Dorsten auf. Am Morgen fuhr er gegen die Fahrtrichtung auf einen Radweg, gegen Mittag wurde er mit defekter Bremse angetroffen.

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Einen Schwerpunkteinsatz zur Radfahrsicherheit führte die Polizei in Dorsten durch. Dorsten zählt zu den Städten im Kreis Recklinghausen mit einer hohen Zahl von Fahrradunfällen.

Radfahrer an der Lippebrücke: Diese beiden verhalten sich vorbildlich und sind in der richtigen Fahrtrichtung, und nicht als Geisterfahrer auf dem innerstädtischen Radweg, unterwegs.

Defektes Rücklicht: Der Beamte schaut genau hin.

Die Polizei sah bei ihrer Schwerpunktaktion sehr genau hin und kontrollierte an mehreren Stellen in der Stadt Radfahrer. Zudem standen Unfallschwerpunkte im Fokus derBeamten. In Zukunft wird es weitere Kontrollen dieser Art in Dorsten geben. „Dorsten hat die dritthöchste Radunfall-Quote im Kreis“, weiß Jörg Teichert, Einsatzleiter und Hauptkommissar der Aktion. Vorgenommen wurden die Kontrollen von der Verkehrsdienstgruppe Gladbeck/Dorsten. Am Morgen hielt die Polizei Radfahrer an der Vestischen Allee an. Elf Radfahrer waren in der falschen Fahrtrichtung auf dem Radweg unterwegs, acht Räder hatten technische Mängel und ein Radfahrer telefonierte mit seinem Handy. Die „Gebühr“ für das Handytelefonat erhöhte sich auf 25 Euro, die technischen Mängel schlugen mit je 10 Euro zu Buche. Gegen Mittag standen die Beamten an der Borkener Straße neben der Einmündung Kurt-Schumacher-Straße. Drei Unfälle mit Verletzten im letzten Jahr weisen diesen Bereich als Unfallschwerpunkt auf. Die Polizei ertappte einen Zwölfjährigen, der freihändig die Kurt-Schumacher-Straße überquerte. Außerdem war die Beleuchtung am Rad defekt.

„Eine Unebenheit hätte dich zu Fall bringen können“, versucht Polizeibeamter Andreas Feisel dem jungen Fahrradakrobaten en zu erklären, wie gefährlich sein Verhalten war. An einer gebührenpflichtigen Verwarnung kam der Junge auf Grund seines Alters vor bei. Aber seine Eltern werden von der Polizei informiert. „Ich wollte schnell zu meiner Tochter“, übte sich eine 61-jährige Radfahrerin in Ausreden. Sie musste zahlen, weil ihre Vorderbremse nicht funktioniert. „Ich bremse immer nur mit Rücktritt“, entschuldigte sich die Dame. Geduldig klärten die Polizisten des Verkehrsdienstes die Radfahrerin über die Gefahren und die rechtliche Situation auf. „Wir sprechen auch immer wieder Themen wie das Tragen von Helmen an“, sagte Jörg Teichert. Neben den Kontrollen spielt die Aufklärung eine Hauptrolle bei der Aktion. 2010 kam es in Dorsten zu 81 Radunfällen mit Verletzungen, erfreulicherweise sank die Zahl 2011 auf 65. Doch damit liegt Dorsten mit 85 Unfällen auf 100 000 Einwohner hochgerechnet über dem Kreisduchschnitt von 74 Unfällen.

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