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Ehrennadel überreicht

"Goldige" Überraschung für Margarethe Matschinsky

DORSTEN Die Überraschung ist geglückt: Da stand Margarethe Matschinsky völlig verdattert im Manegenrund des Zirkuszeltes von Jonny Casselli und konnte nicht fassen, was Bürgermeister Stockhoff ihr überreichte – die Goldene Ehrennadel der Stadt als Auszeichnung für ihr herausragendes Engagement bei der Betreuung und Integration von Flüchtlingen.

"Goldige" Überraschung für Margarethe Matschinsky

Zu Beginn der Gala-Show, die sie gemeinsam mit Zirkus-Chefin Maria Casselli (l.) eröffnete, wusste Margarethe Matschinsky noch nichts von ihrem Glück.

„Ich war wie vom Donner gerührt“, beschreibt Margarethe Matschinsky den Moment, als Bürgermeister Stockhoff mit einem dicken Blumenstrauß vor ihr stand. Das große Gala-Finale des gelungenen integrativen Zirkusprojektes im Zelt an der Marler Straße am Freitag wurde gerade mit allen rund 100 Kinder-Akteuren begeistert bejubelt, als Zirkus-Chefin Maria Casselli die Projektinitiatorin Margarethe Matschinsky in die Manege rief und ankündigte, dass nun der Bürgermeister noch etwas sagen wolle.

"Unverzichtbarer Baustein in der Dorstener Integrationslandschaft"

Das tat Tobias Stockhoff dann auch: Margarethe Matschinsky betreue seit fast 15 Jahren in vielfacher Hinsicht und mit hohem persönlichen Einsatz Flüchtlinge und Flüchtlingsfamilien in Dorsten: Ob ehrenamtlicher Sprachunterricht, Handarbeits- und Spielgruppen, ob Familien- oder Einzelbetreuung, Nachhilfeunterricht, Gesprächskreise oder besondere Aktionen – „ihr beharrliches und herausragendes Engagement ist zu einem unverzichtbaren Baustein in der Dorstener Integrationslandschaft geworden“, würdigte Bürgermeister Stockhoff die ausgebildete Integrationslotsin und stellvertretende Vorsitzende im Dorstener Integrationsforum (DIF).

 „Die Arbeit geht weiter!“ 

„Ich freue mich sehr und sehe die Auszeichnung als schöne Bestätigung“, will Margarethe Matschinski die Urkunde rahmen lassen und an einem angemessenen Platz in ihrer Wohnung aufhängen. Allerdings sehe sie den Einsatz für die Integration als selbstverständliche gesellschaftliche Aufgabe an: „Integration ist keine Einbahnstraße. Sie muss von beiden Seiten kommen“, sagt sie und verkündet: „Die Arbeit geht weiter!“ 

DORSTEN Aus dem Klatschen kamen Eltern, Großeltern und Freunde am Freitag gar nicht mehr heraus: Denn das Programm, das ihre 100 Kinder gemeinsam mit dem Zirkus Jonny Casselly in dieser Woche auf die Beine gestellt hatten, war großartig.mehr...

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