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Grünes Licht für Wohnen am Hallenbad

SCHERMBECK Dass Schermbeck neue Wohnbauflächen braucht, darüber waren sich im Planungsausschuss alle einig. Wann und wie die neue Wohnanlage am Hallenbad jedoch entstehen soll, darüber gab es erhebliche Differenzen.

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Die SPD-Sprecher Ralf Hoffmann und Doris Schiewer plädierten mit Nachdruck dafür, erst die beiden anderen aktuellen Baugebiete zu entwickeln, bevor der Bereich zwischen Weseler Straße, Hallenbad und Mühlenbach in Angriff genommen werden: "Einen Baustart im nächsten Jahr halten wir für verfrüht, wir sollten mindestens ein Jahr länger warten." So bleibe auch mehr Zeit, den demografischen Wandel zu berücksichtigen und an diesem Standort neue Wohnformen zu planen.

Heftiger Widerspruch kam von der CDU und vom Bürgermeister. Rainer Gardemann (CDU) verwies darauf, dass durch den Verkauf der Grundstücke auch Erwartungen auf einen baldigen Baustart geweckt wurden: "Wir können doch nicht sagen, hier hast Du das Grundstück, wir geben Dir dann irgendwann Bescheid, wann Du bauen darfst." Leichte Steigerungsraten

Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter führte ein weiteres Argument ins Feld: "Dass Schermbeck sich noch mit leichteren Steigerungsraten weiter entwickelt, ist dem Zuzug zu verdanken. Wir sind deshalb gut beraten, Wohnbauflächen zu nutzen, solange das möglich ist. Denn der Gesetzgeber ist dabei, immer stärker die Wachstums-Möglichkeiten einzugrenzen." Der Vorhabenträger habe seine Ideen bereits vorgestellt und sehe gute Vermarktungs-Chancen.

Auf welche Weise der Bebauungsplan gestaltet werden sollte, dafür gab es dann sehr gegensätzliche Vorschläge. Maria Theresia Stenert (CDU) wünschte sich barrierefreie Wohnungen, damit der wachsende Bedarf von älteren Bürgern gedeckt werden könne. Klaus Wasmuth (FDP) hatte dagegen eine ganz andere Zielgruppe im Auge: "Dieses Baugebiet eignet sich besonders gut für junge Familien."Für junge Familien und Senioren

Wo letztlich der Schwerpunkt liegt, wird das weitere Verfahren zeigen. Mit sieben Ja- bei vier Neinstimmen gab der Planungsausschuss zunächst grundsätzlich grünes Licht für die Aufstellung des Bebauungsplanes. Nach Aussagen des Investors sind Einzel-, Doppel und Reihenhäuser angestrebt, die sowohl für junge Familien wie Senioren nutzbar wären.  

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