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Sekundarschul-Konzept wird erarbeitet

Grünes Licht für neue Schulform

DORSTEN Die eine Fraktion hatte Bauchschmerzen, die andere Kopfweh und die dritte noch viele Fragen zur Klärung - doch letztendlich stimmten am Dienstag im Schulausschuss fast alle den vorgeschlagenen Sparmaßnahmen für die Haushaltssanierung zu. Nur die Grünen enthielten sich.

Die Liste der Maßnahmen ist lang und reicht von A wie Aufgabe der Agatha-II-Schule bis Z wie Zusammenlegung der beiden Förderschulen, Korczak- und von Kettler-Schule. "Das vergessene Fleckchen Tönsholt", wie es Friedhelm Fragemann (SPD) benannte, sei bei der vorgesehenen Einstellung des Schülerspezialverkehrs besonders zu behandeln. Die nächste Haltestelle sei Kilometer entfernt, hat Fragemann selbst ausgekundschaftet, ebenso wie die fehlenden Bürgersteige und mangelhafte Beleuchtung: "Die Schulwegsicherung muss dort aber gewährleistet sein", stimmt seine SPD dann trotzdem dieser Maßnahme notgedrungen zu.Konzept für Folgenutzung gefordert

Die von den Grünen angeregte frühere Zusammenlegung der beiden Förderschulen fand in der Runde keine Unterstützung. "Schließungen allein machen keinen Sinn", förderte Thomas Boos (FDP) die Verwaltung auf, zügig Konzepte für die konkrete Folgenutzung der Gebäude vorzulegen. Betroffen davon sind auch die Laurentius-Hauptschule in Lembeck und die Gerhart-Hauptmann-Realschule: Der Schulausschuss gab der Verwaltung am Dienstag grünes Licht dafür, dass dort für das kommenden Schuljahr keine Anmeldeverfahren mehr durchgeführt werden. Freie Fahrt auch für die Sekundarschule am Standort Pliesterbecker Straße: Die Verwaltung soll nun mit Verstand und Bedacht ein Konzept für diese neue Schulform des längeren gemeinsamen Lernens entwickeln, das von den Eltern angenommen wird.

 

 

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