Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Habiflex beschäftigte Wulfen-Konferenz

WULFEN Der Verkauf der LEG und das Ärgernis „Habiflex“ waren die Themen, die bei der 24. Wulfen-Konferenz im Vordergrund standen.

Habiflex beschäftigte Wulfen-Konferenz

Trauriger Anblick: Das Habiflex-Gebäude in Barkenberg soll bis Ende Juli geräumt werden.

Trotz Sozialcharta und beruhigender Verlautbarungen der Landesregierung hat der Verkauf der LEG an einen US-Konzern naturgemäß bei den betroffenen Bewohnern große Besorgnis ausgelöst. Die Stadt Dorsten bemüht sich deshalb derzeit intensiv um Detail-Informationen, wie sich der Verkauf auf die Mieter auswirken wird. Der Bürgermeister will in Kürze zu einem Bürgerforum einladen, an dem auch Vertreter des Ministeriums und der LEG teilnehmen sollen.

Den Informations-Bedarf der 52 Konferenz-Teilnehmer zum Dauerproblem Habiflex stillte Ordnungsamtsleiter Rolf Köllmann an Ort und Stelle. Die Anwohner seien über die Zustände in dem Gebäude zu Recht empört, weil die Belastungen für die Nachbarschaft massiv zugenommen hätten. So hätten mehrere Brände gezeigt, dass das Gefährdungsrisiko für die Bewohner jedes akzeptable Maß überstiegen habe. Wie berichtet hat die Stadt Dorsten mittlerweile ein Vermietungsverbot verfügt und die Räumung des Habiflex-Gebäudes angeordnet. Köllmann: „Für alle Bewohner konnten gute Alternativ-Lösungen gefunden werden.“ Nur eine Wohnung, so teilte die Stadt gestern mit, sei derzeit noch bewohnt, sie solle in der nächsten Woche geräumt werden.

Danach werde die Stadt Dorsten Sicherungsmaßnahmen vornehmen, um Vandalismus und Missbrauch der leer stehenden Räume zu verhindern. Die Frage, was mit dem Habiflex-Bau danach geschehen soll, werde gegenwärtig im Rathaus geprüft. Dies solle in enger Kooperation mit den Eigentümern geschehen. Hubert Kuhn vom Jugendamt der Stadt bekräftigte nochmals, dass die Beratungsstelle für Wohnungsnotfälle auch nach dem Auslaufen der Landesförderung erhalten bleibt. Dazu ist die Stadt in die Bresche gesprungen: Sie finanziert die halbe Personalstelle, mit der die Beratung zunächst für ein Jahr gesichert wird.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Deutsche Glasfaser will für schnelles Internet sorgen

Wer in Wulfen und Deuten will den Breitband-Ausbau?

Wulfen/Deuten Nach Lembeck, Rhade und Östrich möchte die Deutsche Glasfaser auch in Alt-Wulfen (einschließlich Westabschnitt) und Deuten für schnelles Internet sorgen. Bald startet die Nachfragebündelung für den Breitband-Ausbau.mehr...

Diskussionen nach Unfalltod an der Händelstraße in Dorsten

Sind Fußgänger auf Parkplatz in Gefahr?

Dorsten Der Unfalltod einer 57-Jährigen auf dem Parkplatz des Nahversorgungszentrums an der Händelstraße wird online heiß diskutiert. Autofahrern wird Rücksichtslosigkeit vorgeworfen.mehr...

Prozess um versuchten Mord in Dorsten

Pärchen wollte 17-Jährige umbringen

Dorsten/Essen Einem Dorstener Pärchen (20 und 27) wird ab 26. Februar der Prozess gemacht. Die beiden sind wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Sie sollen eine 17-Jährige mit einem Messer attackiert haben.mehr...

Anwohner mahnt Raser

Das ist die erste private Tempo-Messtafel in Dorsten

Dorsten Zum ersten Mal hat ein Anwohner in Dorsten eine Tempo-Messtafel gekauft. Sie mahnt nun dauerhaft Raser vor seiner Haustür. Die Gründe erklärt der Familienvater im Video. Das Beispiel könnte Schule machen, hofft der Bürgermeister.mehr...

Trommelzauber an Pestalozzischule

Hardter Schüler machten sich mit der Trommel auf die Reise nach Afrika

Hardt Die Kinder der Pestalozzischule haben sich am Dienstag bis nach Afrika getrommelt. Der Trommelzauber war zu Gast an der Grundschule. DJ Dr. Fofo nahm die Kinder dabei mit auf eine Fantasiereise. Viele Fotos und ein Video gibt es bei uns. mehr...

Geständnis im „Voodoo-Prozess“

Abtreibungspillen an schwangere Prostituierte verteilt

Dorsten/Selm/Castrop-Rauxel Im „Voodoo-Prozess“ um Menschenhandel und Ausbeutung in Bordellen in Castrop-Rauxel und Umgebung geht es jetzt auch um illegale Schwangerschaftsabbrüche. Einer der Hauptangeklagten hat zugegeben, Abtreibungspillen an schwangere Prostituierte verteilt zu haben.mehr...