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Mercaden-Baustelle

Handel findet Westwall-Sperrung "ätzend"

Dorsten Bis etwa Mitte August wird der Westwall ab kommenden Montag gesperrt - wieder mal. Was für Mercaden-Bauleiter Martin Wissing "immer klar" war, findet Thomas Hein, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Altstadt (DIA), "einfach nur ätzend".

Handel findet  Westwall-Sperrung "ätzend"

Der riesige Gittermastkran inmitten der Mercaden-Baustelle wird in nächster Zeit demontiert und dann auf dem Westwall wieder aufgebaut. Bauleiter Martin Wissing war immer klar, dass die Straße wochenlang gesperrt werden muss, den Kaufleuten in der Innnenstadt nicht.

Denn der Handel fürchtet, wie schon im Weihnachtsgeschäft, erhebliche Einbußen. Wissing bestätigte am Mittwoch gegenüber der Dorstener Zeitung, dass der riesige Gittermastkran, der derzeit noch im Bauch der Baustelle steht, in nächster Zeit demontiert und von zwei eigens angeforderten Kränen auf den Westwall gehievt wird.

75 Tonnen schwere Stahlmonster

Dann werden das 75 Tonnen schwere Stahlmonster erneut aufgebaut und in den folgenden Wochen die noch fehlenden Stahlbetonbinder für die Bauabschnitte drei und vier in die Baustelle gehoben. "Da haben wir ja ein Loch, wenn der Kran raus ist", erklärt Wissing. "Das dauert eben ein paar Wochen."

Gleichzeitig wird Westnetz Medienleitungen verlegen. Die Kaufleute der Altstadt "müssen das so hinnehmen", räumt Thomas Hein ein. "Ursprünglich war aber mal von zwei Wochen die Rede, dann von acht. Jetzt sind es bis zu zehn Wochen. Das ist für uns eine mittelschwere Katastrophe."

Umsatzeinbußen

Mensing-Chef Stephan Reken beklagte nach der letzten längeren Westwall-Sperrung "Umsatzeinbußen von 15 Prozent, weil Kunden einen Bogen um die Altstadt gemacht haben". Hein glaubt, dass viele andere Kaufleute in der Altstadt ähnliche Rechnungen aufmachen können. Vielleicht auch ein Thema beim Wirtschaftsgespräch, das am Dienstag auf der Mercaden-Baustelle stattfindet.

Seine Idee, den Westwall zumindest an den Samstagen für den Verkehr freizugeben, hat der DIA-Vorsitzende nach einem Gespräch mit der Stadt verworfen. "Das verwirrt die Menschen nur, wenn die Straße mal offen, mal gesperrt ist."

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