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Hochwasserschutz

Heinz Hüppe ist der letzte Lippe-Schäfer

DORSTEN „Ich bin der letzte Lippe-Schäfer“, sagt Heinz Hüppe. Seit mehr als zehn Jahren ist er mit seinen 500 Merino-Schafen zwischen Dorsten und Haltern-Lippramsdorf unterwegs.

Heinz Hüppe ist der letzte Lippe-Schäfer

Der letzte Lippeschäfer: Heinz Hüppe.

Ein Wort nur. Ein einziges Wort, und sie gehorchen. "Trügge", ruft Heinz Hüppe den Lippedeich in Hervest hinauf. Und noch mal: "Trügge!" Das heißt "Zurück" auf Platt, und das kapiert auch das dümmste Schaf. Die Tiere, die sich nach Meinung des Schäfers zu weit von der Herde entfernt haben, machen kehrt und sind wenige Sekunden später wieder bei ihresgleichen. Barry, der zottelige Hirtenhund, und sein Kumpel Greif müssen diesmal nicht eingreifen.

Ein "Traumberuf"

Hüppe spricht von einem "Traumberuf", obwohl er immer draußen ist - und nie Urlaub hat. Und obwohl das Geschäft schwierig geworden ist. "Es muss mit der Fleischproduktion reichen, Wolle lohnt nicht mehr", erklärt der 57-Jährige. Und ohne die Grünflächen-Prämie der EU ginge für Familie Hüppe gar nichts mehr. 

Schafe und Hochwasserschutz

Der Lippeverband ist überzeugt, dass die Schafe zur Unterhaltung der Hochwasser-Schutzdeiche einen hervorragenden Beitrag leisten. "Sie halten nicht nur das Gras kurz, sondern verdichten mit ihren Hufen auch den Boden, ohne ihn zu beschädigen", betont Flussmeister Günter Cremer.

 

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