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Highlandgames in Schermbeck

SCHERMBECK Im Rahmen ihres Sommerfestes, das aktive und passive Mitglieder der „Mc Bricht Greenland Pipes & Drums“ auf dem Hofgelände der Familie Paffen feierten, wurden zum zweiten Male „Highlandgames“ ausgetragen.

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Wenn Frauen im Schottenkaro Heuballen rücklings werfen, dann bleibt kein Auge trocken.

Trinken wie ein alter Schotte.

Das sind traditionelle Veranstaltungen mit Wettkämpfen. Entstanden sind sie im Umfeld der Treffen (Gatherings) schottischer Clans in den schottischen Highlands. Während der Wettkämpfe sollten die stärksten und schnellsten Männer Schottlands gefunden werden, die dann dem König als Leibwächter oder Boten dienen durften. Heute gibt es in Schottland mehr als 100 Highland-games jährlich. In Braemar finden die bekanntesten Spiele statt, die unter der Schirmherrschaft von Königin Elisabeth II. stehen. In aller Regel lässt es sich die Queen nicht nehmen, selbst als Zuschauerin die Wettkämpfe zu verfolgen.

Mehr als 30 verschiedene Wettkampfarten sind bekannt. Sieben von ihnen hatte das Brichter Organisationsteam für die eigenen Spiele ausgewählt. . Beim „Tossing the Caber“ (Baumstammwerfen) waren Kraft und Geschicklichkeit im selben Maße gefragt. Der 40 Kilogramm schwere und drei Meter lange Baumstamm musste sich einmal überschlagen und dann flach exakt in der Fortsetzung der Wurfrichtung liegen bleiben. Beim Steinstoßen mussten bis zu dreizehn Kilogramm schwere Findlinge gestoßen werden; der weiteste von drei Versuchen wurde gewertet.

Beim Baumstamm-Tragen ging es darum, diesen Stamm möglichst oft innerhalb einer Minute um ein Hindernis zu tragen. Schallendes Gelächter ertönte zum wiederholten Male, wenn beim Rückwärtswerfen eines mit Heu gefüllten Sackes die hineingesteckte Forke mitflog. Treffsicherheit war beim Werfen mit einem Hufeisen gefragt. Wer einen entfernter eingeschlagenen Holzpin richtig traf, erhielt mehr Punkte, unterlag aber auch leichter der Gefahr, das Ziel zu verfehlen. „Nicht zu lange schwingen“, empfahl Mitorganisator Michael Friem seinen Vereinskameraden beim Gewichts-Weitwurf.

Das schnelle Trinken von Bier will geübt sein. Titelverteidiger Thomas Emky  konnte seine 4,06 Sekunden für das Entleeren eines Glases mit einem halben Liter Inhalt noch einmal verbessern. Diesmal reichten ihm 2,83 Sekunden; da blieb keine Zeit mehr zum Schlucken. 

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