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Hochinteressante Stadtführung

DORSTEN Zahlreiche Blicke hinter die Kulissen der „Stadt am Wasser“ wollte die Stadtinfo Dorsten anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens am Sonntag eigentlich präsentieren. Doch genau das Wasser war das Problem.

Hochinteressante Stadtführung

Bester Dinge waren die wenigen Teilnehmer der historischen Stadtführung.

Der Regen machte zahlreichen Aktionen rund um den Erlebnistag „Tourist in der eigenen Stadt“ einen Strich durch die Rechnung. So fielen nicht nur die geplante Stadtführung für Kinder und die geführte Motorradtour mit dem Bürgermeister buchstäblich ins Wasser. Auch der Besucherandrang hielt sich aufgrund des schlechten Wetters in überschaubaren Grenzen. Wer jedoch den klimatischen Bedingungen trotzte, wurde für sein Interesse belohnt. „Tisa hätte über dieses Wetter nur gelacht“, sagt Gästeführerin Petra Eißing. Sie leitete die einstündige „Tisa-Tour“, die vom St. Ursula Gymnasium über das Jüdische Museum, die Kreissparkasse und die St. Agatha Kirche bis hin zum Tisa-Brunnen auf dem Marktplatz führte und bei der die Besucher einige der bedeutendsten Dorstener Kunstwerke Tisa von der Schulenburgs zu Gesicht bekamen. Doch nicht nur die Kunstwerke Schwester Paulas wie die Bronze-Säule in der Sparkasse, die Reliefs im Garten des Jüdischen Museums oder die Agatha aus Eichenholz standen im Mittelpunkt. Petra Eißing wusste auch allerhand aus dem Leben der 2001 im hohen Alter von 98 Jahren verstorbenen Tisa zu erzählen.

Ein „bewegtes Leben“ habe Tisa geführt, bei der sie, so Eißing schmunzelnd, „mehrere Leben in eines gepackt“ habe. Ob Kindheit, Jugend in den glamourösen Zwanziger Jahren, die schwere Zeit des Zweiten Weltkrieges, Tod der Eltern und Geschwister oder die Hinwendung zur Kunst und zum Katholizismus bis hin zum Eintritt in das St. Ursula Kloster in Dorsten - keinen Lebensabschnitt der Tisa ließ Petra Eißing in ihren Vorträgen aus. Dennoch: „Tisas ganzes Leben in einer Stunde adäquat wiedergeben - das ist unmöglich.“ Dank der interessanten Geschichten rund um Tisa von der Schulenburg war der Regen zur Nebensache geworden.   Die Motorradtour mit Bürgermeister Lütkenhorst wird übrigens nachgeholt, und zwar im Rahmen des Kanaluferfestes am 24. August um 13 Uhr.

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