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Im Rausch Mamas Auto demoliert

Dorsten Vom Tatvorwurf der gefährlichen Körperverletzung hat das Schöffengericht einen 23-jährigen Dorstener aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Ganz ungeschoren kam der junge Mann bei der Verhandlung am Donnerstag aber nicht davon: Weil er den Wagen seiner Mutter mit 1,1 Promille im Blut vor einen Baum gesetzt hatte, muss er 800 Euro (80 Tagessätze á 10 Euro) zahlen und 14 Monate auf seinen Führerschein verzichten.

Die Trunkenheitsfahrt sei ein dummer Fehler gewesen, räumte der geständige Angeklagte ein. In der Videothek sei er am Abend des 13. Juni zufällig Freunden begegnet und dort auf ein paar Bierchen hängen geblieben. Anschließend habe er erst zu Fuß nach Hause gehen wollen - dann sei ihm eingefallen, dass seine Mutter am nächsten Morgen ihr Auto für die Fahrt zur Arbeit benötigt. Die Anzeige wegen Körperverletzung liegt schon etwas länger zurück: In der Nacht auf den 16. September 2006 kam es vor der Gaststätte "i-Punkt" in Barkenberg zu einer Schlägerei, bei der ein heute 18-jähriger Schüler aus Dorsten heftig Prügel bezogen hatte. Zeugen wollen beobachtet haben, dass neben einem inzwischen verurteilten 22-jährigen Bundeswehrsoldaten aus Dorsten auch der Angeklagte auf das Opfer eingedroschen und -getreten hat. Doch der bestritt die Tat: Er habe nicht mitgeprügelt, sondern nur seinen Kumpel, den verurteilten Soldaten, aus dem Gerangel gezogen.

"Kein ganz Braver"

Für einen Schuldspruch lagen keine ausreichenden Beweise vor. Trotzdem wollte Richterin Regine Heinz nicht so ganz an die Unschuld des wegen Körperverletzung bereits vorbestraften Mannes glauben: "Dass Sie ein ganz Braver waren, davon bin ich nicht überzeugt!" wal

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