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Preisverleihung am 11. November

Johannes Humbert ist Dorstens Unternehmer des Jahres

Dorsten Johannes Humbert ist der Unternehmer des Jahres 2016. Die Dorstener Zeitung vergibt den begehrten Preis am 11. November zum zwölften Mal. Wir haben mit dem erfolgreichen Firmenchef aus Wulfen gesprochen.

Johannes Humbert ist Dorstens Unternehmer des Jahres

Vor zwei Jahren hat Johannes Humbert die Rundhalle an der Wienbecke gekauft. Über die Auszeichnung zum Unternehmer des Jahres 2016 freuen sich auch Ehefrau Doris und sein Sohn Jost, der eines Tages das Familienunternehmen übernehmen wird.

Herr Humbert, wie war das, als Sie erfahren haben, dass Sie der „Unternehmer des Jahres 2016 in Dorsten“ sind? Ich war nicht völlig überrascht. Ich habe tatsächlich damit gerechnet, dass irgendwann die Frage kommen könnte, ob ich die Auszeichnung annehme. Wir sind ja kein kleines Unternehmen, außerdem besteht es seit 91 Jahren. Da habe ich mir irgendwann mal überlegt, welche Unternehmen in Dorsten für so eine Ehrung überhaupt in Frage kommen könnten.

Können Sie sich vorstellen, warum die Jury Sie ausgewählt hat? Man hat wohl ganz gute Chancen, wenn das Unternehmen über Jahrzehnte im Stadtgebiet tätig ist, der Stadt Innovation gegeben hat und hier auch investiert. Ich denke, dass man jedes Jahr Unternehmen sucht, die Bestand haben und beständig bleiben.

Dann erklären Sie doch mal in wenigen Sätzen, was Ihr Unternehmen alles macht. Die Firma ist als Transportunternehmen gestartet mit Pferdefuhrwerken. Mein Vater hat es dann weiterentwickelt zum Ausschachtungs- und Erdbauunternehmen. Ich erinnere an die Neue Stadt Wulfen, wo wir in mehr als zehn Jahren sicherlich 1000 Häuser ausgeschachtet haben. Und dann kam als dritter und mittlerweile wichtigster Geschäftsbereich die Entsorgung hinzu. Alles, was mit Böden und Bauschutt und Umschlag zu tun hat, betreiben wir sehr stark.

Weil es nicht reicht, nur einen oder zwei Geschäftsbereiche zu haben? Genau. Ich weiß noch aus meiner Jugendzeit, dass wir im Winter immer wenig Beschäftigung hatten. Deshalb haben wir auch mit dem Winterdienst angefangen. Das hat wenigstens einen Teil aufgefangen. Ich habe die ganzen Jahre daran gearbeitet, unabhängig zu werden.

Unabhängig von wem? Zum Beispiel von den Auftraggebern. Wir haben keinen, der mehr als zehn Prozent des Umsatzes macht. Aber auch vom Wetter. Man muss in Bereiche, die man auch bei sich änderndem Wetter abwickeln kann. Wenn man keine Baustelle abwickeln kann, weil es seit Tagen regnet oder frostig ist, muss man sich mit anderen Dingen beschäftigen können.

(Das vollständige Interview mit Johannes Humbert lesen Sie heute in der gedruckten Zeitung und hier.)

 

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