Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Drogen-Prozess geht weiter

Kamera-Überwachung war ein Reinfall

Dorsten/Essen Im Prozess um angeblich kiloschwere Drogengeschäfte ist am Donnerstag das ganze Ausmaß der polizeilichen Ermittlungen bekannt geworden. Fragt sich nur, warum der Hauptangeklagte aus Dorsten in einer Tour lächelt.

Kamera-Überwachung war ein Reinfall

Der Prozess am Landgericht Essen geht weiter. (Foto: dpa) Foto: Foto: Maja Hitij / dpa

Verdeckte Ermittler, Autos mit Peilsendern und heimlich mitgeschnittene Gespräche: Vor der Festnahme der beiden angeklagten Männer aus Dorsten und Bottrop hatte die Polizei eine großabgelegte Überwachungs-Maßnahme gestartet, in die sogar die niederländische Polizei einbezogen worden war.

Auf Vertrauensmann verlassen

Die Kamera-Überwachung vor einem verdächtigen Haus in Dorsten ist allerdings schief gegangen. Nach Angaben des Ermittlungsführers der Polizei hatten sich die Drogenfahnder auf einen Vertrauensmann verlassen, der am Ende aber offenbar alles andere als vertrauenswürdig war. „Wir gehen davon aus, dass er dem Angeklagten einen Tipp gegeben hat“, hieß es im Prozess vor dem Essener Landgericht.

Marihuana im Keller

Während der Hauptangeklagte die ganze Zeit wie ein Sunnyboy lächelt, ist seinem mitangeklagten mutmaßlichen Helfer die Angst fast ins Gesicht geschrieben. In seinem Keller war ein Kilo Marihuana gefunden worden, das der Hauptangeklagte dort deponiert haben soll. Ursprünglich sollen dort sogar drei Kilo gelegen haben.

„Lieber ins Gefängnis“

Den Polizisten hatte der mutmaßliche Helfer damals zunächst nicht sagen wollen, wem das Rauschgift gehört. „Er hat gesagt, dass er lieber ins Gefängnis geht, weil ihn die Polizei sowieso nicht schützen könne“, sagte der Ermittlungsführer den Richtern. „Und dass die Polizei die Gefährlichkeit des Besitzers der Drogen überhaupt nicht einschätzen könne.“

Inzwischen hat der Bottroper allerdings auch im Prozess erklärt, dass das Marihuana vom Dorstener Hauptangeklagten stammen soll. Er habe auch gewusst, um was es sich gehandelt hat, ließ er seinen Verteidiger vor Gericht erklären. Nur die Menge sei ihm nicht bekannt gewesen. Das Marihuana hatte er in seinem Keller deponiert gehabt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Unfall in Lembeck

Frontalzusammenstoß: Rhader Straße war gesperrt

Lembeck Zwei Autos sind am frühen Samstagmorgen auf der Rhader Straße in Lembeck frontal zusammengestoßen. Es entstand ein hoher Sachschaden – verletzt wurde aber zum Glück niemand. mehr...

Hubschrauber über Lembeck

Deshalb musste ein Hubschrauber in Lembeck landen

Lembeck Trotz der Dunkelheit ist am Samstagabend ein Rettungshubschrauber in Lembecks Ortsmitte gelandet. Dieser eher ungewöhnliche Rettungseinsatz für einen Hubschrauber wurde notwendig, da der kurz zuvor alarmierte Rettungsdienst dies als beste Transportmöglichkeit für einen schwer verletzten Patienten ansah.mehr...

Video-Blog in der Fastenzeit

40 Tage verzichten - ein Selbstversuch

Dorsten Fasten kann jeder. Unser Autor glaubt das auch. Wobei: Mit Glaube hat das bei ihm nichts zu tun. Es ist eher ein Experiment, ein Selbstversuch. Was passiert mit ihm, wenn er ein wenig anders lebt als sonst? Darüber berichtet er in den nächsten Wochen regelmäßig in einem Video-Blog. Jetzt ist das dritte Video online.mehr...

Mit 36 an Parkinson erkrankt

Junge Mutter hat Parkinson und gründet Selbsthilfegruppe

Dorsten Nadine Mattes leidet an Parkinson. Für jüngere Schicksalsgenossen will die Dorstenerin eine Selbsthilfegruppe gründen. Denn neben den Folgen der Krankheit haben Betroffene leider auch mit Vorurteilen ihrer Mitmenschen zu kämpfen.mehr...

Verkehrsunfälle in Dorsten

2209 Mal krachte es 2017 auf Dorstens Straßen

Dorsten 2209 Verkehrsunfälle registrierte die Polizei 2017 auf Dorstens Straßen, 75 weniger als im Vorjahr. Auffällig: Verletzt wurden viele Radfahrer und Motorradfahrer – so viele wie seit fünf Jahren nicht mehr. Auch Kinder waren überdurchschnittlich oft an den Unfällen beteiligt. mehr...

Ein Jahr auf dem Hof Vortmann

Im Februar werden 600 Himbeeren gepflanzt und Erdbeeren geputzt

Dorsten Im Februar hat die Familie Vortmann schon mit den Pflanzen zu tun, die ab Mai die roten Früchte tragen sollen. Der erfolgreiche Anbau erfordert moderne Technik, Erfahrung und ordentlich Ausdauer. mehr...