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Vorwurf einer Rüsterin

Keine interkommunale Windkonzentrationszone

„In der Vorlage wird verschwiegen, dass in Rüste in Zusammenarbeit mit der Stadt Dorsten eine interkommunale Windkonzentrationszone entstehen soll.“ So lautet der Vorwurf einer Rüsterin im Vorfeld der Sitzung des Schermbecker Planungs- und Umweltausschusses, der sich am Donnerstag, 18.6., mit dem Thema Windenergie beschäftigt.

Die Rüsterin gibt an, im Februar an einer Informationsveranstaltung in der Dorstener VHS teilgenommen zu haben, wo bereits auf eine Zusammenarbeit zwischen Dorsten und Schermbeck verwiesen worden sei. Eine Nachfrage im Dorstener und Schermbecker Rathaus ergab aber: In beiden Kommunen wurden separat Konzentrationszonen ausgewiesen. Dabei – so will es der Zufall – stoßen im Bereich des Emmelkämper Brauks die Schermbecker Konzentrationszone und die Dorstener Konzentrationszone so exakt aneinander, dass man von einem gemeinsamen Gebiet ausgehen könnte, lägen nicht Kommunal-, Kreis- und Regierungsbezirksgrenzen dazwischen.

Keine Absprachen

„Es hat keinerlei Absprachen gegeben“, teilt Gerd Abelt von der Schermbecker Verwaltung mit. Es werde auch in naher Zukunft keine Gespräche geben, weil erst das Schermbecker Verfahren beendet werden solle. Auch der Dorstener Pressesprecher Ludger Böhne bestätigt, dass es sich um separate Planungen handle, nicht aber um eine interkommunale Zusammenarbeit. Das schließe aber nicht aus, dass ein Investor beide Bereiche für die Errichtung von Windkraftanlagen als einen gesamten Bereich nutzen könne. Die Rüster Kritiker der Konzentrationszone bitten nun die Politiker, am Donnerstag im Ausschuss zu berücksichtigen, dass den Rüstern doppelt so viele Windkraftanlagen ins Haus stehen, als im Schermbecker Beratungsteil vorgesehen sind.

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