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In Lembeck

Klaus Sondermann ist neuer Schützenkönig

LEMBECK Nach dem 302. Schuss war es vorbei: Die Schützen Lembeck haben einen neuen König.

Klaus Sondermann ist neuer Schützenkönig

Geschafft: Klaus Sondermann hat den Rest des Schützenvogels von der Stange geschossen.

Klaus Sondermann hat sich mit dem 302. Schuss vom Trompeter der Lembecker Blaskapelle Harmonie zum Schützenkönig „befördert“: Um 14.38 Uhr erlöste er das Volk, das im Dauerregen geduldig auf den finalen Schuss gewartet hatte.Der erste Vogel, den Alfred Trockel für die Lembecker Schützen zusammengezimmert hatte, hielt sich tapfer. Seine Insignien waren dennoch nicht vor dem Dauerfeuer gefeit. Noch vor dem Mittag schoss Stefan Loick um 11.55 Uhr den Reichsapfel.

Der bis dahin noch amtierende König Tobias Trockel zeigte um 12.07 Uhr, dass er während seiner Regentschaft nichts von seiner Zielsicherheit eingebüßt hat. Oder wollte er auch im kommenden Jahr das Zepter schwingen? Jedenfalls sicherte er sich die zweite Insignie. Der rechte Flügel ging zwei Minuten später an Sebastian Reising, der linke Flügel neun Minuten später an Andre Schulte im Walde. Die Krone entriss Bernd Weßeling dem Schützenvogel. Nun schoss mal der eine, mal der andere, ohne dass man das Gefühl bekam, als würde der verbliebene Holzrest einfach so seinen Platz räumen. Bis Klaus Sondermann ansetzte, und der Vogel sich das erste Mal auf der Schraube drehte.

Vogelschießen in Lembeck

Der neue Lembecker König, Klau Sondermann, ließ sich von seinem Schützenvolk feiern.
Jubel beim Königsschuss.
Das neue Lembecker Königspaar: Klaus Sondermann und Anne Buckstegge.
Mit Musik wurden im Festzelt die Wartezeit beim Schießen überbrückt.
Mit Musik wurden im Festzelt die Wartezeit beim Schießen überbrückt.
Der Regen hatte den Zeltplatz völlig aufgeweicht.
Für den Schützennachwuchs ist gesorgt.
Der erste Vogel von Alfred Trockel hielt sich tapfer.
Warten auf den Königsschuss.
Auch die Konkurrenz hielt wacker mit auf den Vogel.
Penibel wurden die Schüsse gezählt, beim 302. war es dann so weit.
Manche Königsanwärter brauchten ein paar Ermunterungen.
Das Wetter beim Königsschießen war "verbesserungswürdig".
Der vorletzte Schuss: Ein Raunen geht durch die Menge.
Geschafft: Klaus Sondermann hat den Rest des Schützenvogels von der Stange geschossen.

Nun wurde es schwerer, Kandidaten für die nächsten Schüsse zu finden, weshalb man eine kurze Pause einlegte. Selbst der amtierende König wurde ermuntert: „Halt noch mal drauf, da passiert nichts!“ Trockel trocken: „Das habe ich letztes Jahr auch schon mal gehört.“ Dann fassten sich eine Handvoll Schützen doch noch ein Herz, wobei Klaus Sondermann und Stefan Kock immer wieder die entscheidenden Volltreffer landen konnten, die vom Volk bejubelt wurden. Nach einer perfekten Vorlage von Kock – der Vogel hing nur noch am sprichwörtlichen seidenen Faden –, setzte Klaus Sondermann dem Treiben mit einem gezielten Schuss ein Ende und ließ sich vom Schützenvolk feiern. Zur Königin erwählte der 29-jährige Ingenieur Anne Buckstegge, die in der Blaskapelle Harmonie die erste Klarinette spielt. „Jetzt müssen wir wenigstens nicht mehr spielen“, grinste Sondermann seine Königin an, als er sie das erste Mal in die Arme schließen durfte.

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