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Kriegsschiff kam auf dem Landweg

DORSTEN Diesmal griffen die Römer von der Landseite an. Über die Marler Straße bahnte sich das Kriegsschiff den Weg in Richtung Hanse-Marina. Die Crew folgte im Leihwagen eine halbe Stunde später.

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Zwölf Mann pro Tour können sich am Wochenende in die Riemen legen.

Ein Lkw brachte das mächtige Römerschiff am Freitag auf dem Landweg nach Dorsten.

Die spinnen, die Römer? Nein, die Attraktion des Kanaluferfestes ist da. Das römische Kriegsschiff "Victoria", Botschafter des Ausstellungsprojektes "Imperium. Konflikt. Mythos. 2000 Jahre Varusschlacht" hat am Freitag am Kanalufer angelegt und wartet fest verzurrt auf seinen Einsatz.

In Position gebracht

Per Tieflader kam das 16 Meter lange, 2,80 Meter breite und vier Tonnen schwere Holzschiff nach Dorsten. Vorsichtig brachte sich der Tieflader mit dem Schiff gegen 14 Uhr an der Kanaluferpromenade in Position. Dann hieß es warten, ohne Stamm-Crew geht eben nichts. Wenig später traf die Besatzung - übrigens keine Römer, sondern waschechte Germanen - ein, um den originalgetreuen Kriegschiffnachbau zu Wasser zu lassen.

Mit Fingerspitzengefühl hob der Kranführer das Kriegsschiff samt Tiefladerhalterung in das Wasser des Wesel-Datteln-Kanals. Langsam, an Leinen geführt, glitt das schnittige Kriegsschiff in seine Parkposition.Stündlich Touren auf dem Kanal

Am Samstag und Sonntag heißt es dann für die Dorstener Bürger: Ärmel aufkrempeln, in die Hände spucken und ran an die Riemen. Zwischen 10 und 13 Uhr und 14 und 17 Uhr, jeweils zur vollen Stunde, läuft die Victoria zu ihren Touren aus. Angetrieben mit der Muskelkraft ihrer Mannschaft aus "Durstina", der Siedlung nördlich der Lippe, und "Durstinon Liudulbum", der Siedlung südlich der Lippe.

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