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Musikalische Jugend räumt Klassik-Preise ab

SCHERMBECK Die Premiere von „Junge Klassik“ ist gelungen. Der von der Volksbank Schermbeck und von der Schermbecker Kulturstiftung ausgerichtete Wettbewerb für Nachwuchsmusiker bis 17 Jahre endete am Donnerstag mit Auszeichnungen für acht Kinder und Jugendliche aus der Region.

Musikalische Jugend räumt Klassik-Preise ab

Ausgezeichnet war der Vortrag von Lukas auf der Trompete. Dafür nahm er seinen Preis entgegen.

Die Geehrten gehörten zu den 31 Teilnehmern des Konzertes „Junge Klassik“, das am 25. Oktober in der Aula der Gesamtschule veranstaltet wurde. Einen Sonderpreis erhielt die 16-jährige Sabine Amerkamp, die sich per Internet das Klavierspielen beigebracht hat. Sie spielte am Flügel Beethovens „Für Elise“, ohne jemals Musikschulunterricht gehabt zu haben. Die Jury ist überzeugt, dass Sabine Amerkamp über ein noch viel größeres musikalisches Potenzial verfügt. Um das herauszufinden, haben sich Peter Mehrens und Josef Breuer bereiterklärt, einen Preis besonderer Art zu stiften: Sie erteilen jeweils zwei Unterrichtsstunden in Musik. Der Juniorpreis der Jury ging an den sechsjährigen Trompeter Lukas Dahlhaus, der das Matthias Claudius` Lied „Der Mond ist aufgegangen“ mit der Trompete vorgespielt hatte.

„Ein besonderer Dank geht an unsere Preisträger, die mit ihrem Spiel aus der durch die Bank guten Musikerschar herausragten“, würdigte Volksbank-Vorstandsmitglied Rainer Schwarz das große musikalische Können der jungen Leute, die es den Juroren nicht leicht machten bei der Auswahl der besten acht Instrumentalisten. Peter Mehrens, der Ideengeber des Wettbewerbs, gehörte ebenso zur Jury wie Karin Garlich als Musiklehrerin der Gesamtsschule Schermbeck, die Violinenlehrerin Ursula Berger-Nashir aus Dorsten, der Kirchenmusiker Josef Breuer von der Schermbecker Ludgerusgemeinde sowie Hubert Dahlhaus und August Krayenbrink von der Blaskapelle „Einklang“. Schwarz dankte einigen weiteren Helfern bei der Planung und Durchführung: Brigitte Straus, der Vorsitzenden der Kulturstiftung Schermbeck, der Kamerafrau Hiltrud Baumeister-Steffens und Norbert Hohmann, dem Leiter der Gesamtschule.

Der Reigen der Ehrungen der acht Kinder und Jugendlichen begann mit der elfjährigen Amelie Becker, die Robert Schumanns „Fröhlichen Landmann“ leichthändig am Klavier begleitete. Die zwölfjährige Lea Quabeck stellte bei der Interpretation von Frederik Chopins „Prelude“ unter Beweis, dass auch Traurigkeit am Flügel ihren berechtigten Platz hat. Mit drei Tänzen, die der zwölfjährige Tenorhornbläser Robert Schulze vortrug, begeisterte er das Publikum. Viktoria Jackwerth erinnerte mit einem Menuetto an Wolfgang Amadeus Mozart. Kurz vor Beginn des Winters rief die 14-jährige Juliane Friedrich mit dem ersten Satz von Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ den Sommer herbei. Mozarts „Türkischer Marsch“ am Flügel brachte der dreizehnjährigen Nikoletta Henzel einen Preis. Die zehnjährige Elisa Henzel stellte am Flügel Carl Maria von Webers „Sonatine in C-Dur“ vor. Elisa Henzel brillierte nicht nur als Solistin, sondern auch im Duett mit der zehnjährigen Geigerin Emily Kirchhoff beim Vortrag von Georg Philip Telemanns „Sonatine in G-Dur“.

Alle Preisträger, Helfer und Juroren erhielten zum Abschied als Dankeschön für eine großartige Leistung eine DVD mit einem Mitschnitt der Wettbewerbsbeiträge. Zugleich ging an alle die Einladung, auch im kommenden Jahr wieder mitzumachen, wenn die „Junge Klassik 2009“ veranstaltet wird.  

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