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Nachspiel zu einer üblen Schlägerei

DORSTEN/SCHERMBECK Die Entschuldigung kam vor Gericht. „Total voll“, sei er gewesen, sagte der 25-jährige Dorstener. Er könne sich wegen seines Schnapskonsums an die Schlägerei beim Kilianfest 2007 leider überhaupt nicht mehr erinnern, sagte er bei der Verhandlung vor dem Amtsgericht Wesel.

Seine beiden Opfer allerdings umso mehr. Einen 35-jährigen Schermbecker hatte der Angeklagte mit einer Glasflasche am Kopf getroffen und ihm eine böse Platzwunde zugefügt. Ein 28-jähriger Mann aus Kempen, der die Auseinandersetzung schlichten wollte, wurde noch übler zugerichtet: Der Mann zog sich schwere Gesichtsverletzungen zu, der Geschädigte musste wegen mehrerer Knochenbrüche ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Zeugen hatten den Dorstener eindeutig erkannt. Auf sie hatte der Angeklagte am 15. Juli aber keinen so schwer alkoholisierten Eindruck gemacht. Auch der Alkoholtest, der drei Stunden nach der Tat gemacht worden war, ergab gerade mal 1,5 Promille. Der bislang völlig unbescholtene 25-Jährige wurde schließlich zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt.

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