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Auf dem Spielplatz Niewerth

Neue Rutsche seit Monaten gesperrt

Schermbeck Seit Oktober steht die neue Rutsche auf dem Spielplatz Niewerth in Gahlen. Genau so lange ist sie schon gesperrt. Das ärgert Familie Koch.

Neue Rutsche seit Monaten gesperrt

Seit Oktober ist die neue Rutsche auf dem Spielplatz Niewerth gesperrt. Vier Wochen werden die Kinder sich noch gedulden müssen. Foto: Foto: Berthold Fehmer

Die Rutsche ist eine Gemeinschaftsleistung. Die Gemeinde beschaffte das Spielgerät, der Heimatverein Gahlen baute es mit Eckhard Vornbrock und Klaus Heming auf (wir berichteten). Das war im Oktober.

Die Rutsche wurde sofort gesperrt, da der Beton aushärten musste. Als das längst passiert war, wunderte sich Anwohner Jürgen Koch, warum sie gesperrt bliebt. „Es fehlen noch Fallschutzmatten“, erhielt er als Antwort von der Gemeinde. Immer wieder meldeten sich Mitglieder der Familie bei der Verwaltung. Von Ingrid Mügge (Bauverwaltung) erhielten sie in der vergangenen Woche die Auskunft, dass die Matten jetzt bestellt seien. Warum das so lange gedauert habe, fragt sich Jürgen Koch. Das Argument, dass im Winter Spielplätze bei Kindern nicht so begehrt seien, zählt für ihn nicht: „Da sind auch Kinder drauf, wenn es kalt ist.“

„Keine Dauerlösung“

Zahlreiche Umstände hätten zu den Verzögerungen geführt, sagt Ingrid Mügge, die beim Bauverwaltungsamt für Spielplätze zuständig ist. Zunächst habe man die Planung anpassen müssen, da sich der modellierte Hügel, auf dem die Rutsche steht, im Laufe der Zeit abtrage: „Das wäre keine Dauerlösung gewesen.“

Deshalb habe man die Pfosten der Rutsche höher gesetzt als zunächst geplant, wodurch wiederum die Fallschutzmatten notwendig wurden. Dies habe wiederum im Haushalt nicht eingeplante Kosten ausgelöst. „Das mussten wir auch erst einmal innerhalb unseres Hauses klären.“

Dann habe man eine externe Firma beauftragt, die Fallschutzmatten anzubringen. In der Frostperiode könne man diese nicht einbauen, so Mügge. Die Firma habe aber die Matten bestellt und soll in der 15. Kalenderwoche, die Woche nach den Osterferien, die Matten anbringen. Das habe man der Familie Koch aber auch telefonisch und per Mail mitgeteilt.

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