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Nicht damit aufhören können, Gott zu besingen

Zehn-jähriges von «Swinging Church»

Dorsten Mit 680 Menschen erreichte die St. Agathakirche am Sonntagabend sichtlich die Grenzen ihrer Kapazität. Sie alle waren gekommen, um das 10-jährige Jubiläum des ökonomischen Gospelchors «Swinging Church» zu feiern. Unter der Leitung von Hans-Jürgen Gromann ging es stimmgewaltig los mit dem Song «Tuna kupenda buana». Sichtlichen Spaß hatte der aus 90 begeisterten Sängerinnen und Sängern bestehende Chor auf der Bühne. Ob auf Deutsch, Englisch, in afrikanischen Dialekten oder in anderen Sprachen - der Chor lebte die Musik, sang, tanzte und klatschte. «Es ist uns wichtig, dass nicht nur die überschwängliche Musik, sondern auch der Inhalt der Texte und die christlichen Werte Bestandteil unserer Auftritte sind», erklärte Michael Papsdorf, der das Publikum durch den zweistündigen Abend führte. Damit das Publikum den Inhalt der Texte auch verstand, übersetzte der Moderator die wichtigsten Passagen der Lieder. Zu dem Song «Jesus be a fence» erklärte er: «Jesus ist für uns ein Schutzzaun- das ist keine Bitte, sondern Gewissheit.» Bei dem besinnlichen Lied «Heaven» machte Michael Papsdorf die Zuschauer auf die schwarzen Amerikaner in den Südstaaten aufmerksam: «Sie arbeiten auf Baumwollplantagen, leben in armen Verhältnissen und glauben trotz des Leids an die Zukunft Gottes.» Von Lied zu Lied wurden die Begeisterung und der Applaus des Publikums größer. Unterstützt von Gitarre, Bass, Saxophon und Querflöte sorgte die «Swinging Church» wieder einmal für einen abwechslungsreichen Abend und zeigte ihr großes Repertoire: Mal locker und leicht bei dem Song «Halleluja», dann wieder nachdenklich und besinnlich bei «Sometimes I feel like a motherless child». Von zurückhaltend bis stimmgewaltig spannt der aus Hobby-Sängern bestehende Chor nun schon seit 10 Jahren einen Bogen. Am Samstagabend hielt es die begeisterten Zuschauer nicht auf ihren Plätzen und sie forderten eine Zugabe. Was ist es, dass die «Swinging Church» seit 10 Jahren so erfolgreich macht? Vielleicht sind es die Text, die Stimmen - vielleicht aber auch, weil sie «einfach nicht aufhören können, Gott zu besingen.» kim

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