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"Nur wer die Sehnsucht kennt..."

WULFEN „Was man mit etwas Idealismus alles auf die Beine stellen kann“ freut sich Brigitte Kolkmeyer, die mit Ihrem Mann Karl-August Kolkmeyer 1994 die Wulfener Musikwoche ins Leben gerufen hat.

"Nur wer die Sehnsucht kennt..."

Auch die Stimmbildung wird im Gemeinschaftshaus trainiert.

Prof. Klaus Schneemann begrüßt erstmals 100 Teilnehmer, nein, nicht ganz, 98 sind es in diesem Jahr! Er bedankt sich bei den Sponsoren (Landesmusikrat NRW, Sparkasse Vest, Volksbank) und dem Verein „Freunde der Musikwoche“, die sich um den reibungslosen Ablauf und die örtlichen Gegebenheiten kümmern.

Der Barbara-Saal ist zu klein geworden, und auch das Abschlusskonzert wird aus Platzgründen nicht in der Barbara-Kirche stattfinden können. Dank der AWO ist es möglich geworden, das Gemeinschaftshaus zu nutzen, wo alles unter einem Dach stattfinden kann: Stimmbildung, Kinderbetreuung und auch fürs leibliche Wohl wird hier gesorgt.

Christel Briefs, 1. Stellvertretende Bürgermeisterin, betont nochmal „Wulfen kann sich glücklich schätzen bei soviel privatem Engagement.“ Wie in jedem Jahr wird es auch in diesem Jahr wieder außergewöhnlich. Mit Werken von Johannes Brahms und Robert Schumann, und Texten aus „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ von Johann Wolfgang von Goethe. „Etwa ein dreiviertel Jahr vor der Wulfener Musikwoche steht das Thema fest, und dann sammle ich Material und Informationen“ erzählt Wolfgang Endrös, Musikalischer Leiter und künstlerisch Verantwortlicher der Musikwoche. Die zahlreichen Bücher, Bilder, Handschriften und Postkarten stehen den Teilnehmern als Inspiration und Informationsquelle in den Pausen zur Verfügung. „Auch wenn man die Musik nicht immer in Worte fassen kann, darf man ruhig etwas darüber wissen“ unterstreicht Wolfgang Endrös.

Für die Stimmbildung musste in diesem Jahr allerdings auch Verstärkung her. Stefanie Rodriguez, Sopran, kann so viele Teilnehmer nicht allein bewältigen. Arnd Rauhut, Bariton, steht ihr zur Seite und arbeitet mit den männlichen Stimmen. Sie kennen sich seit einigen Jahren durch ihre Arbeit als Stimmbildner beim Philharmonischen Chor Essen.

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