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Öffentliche Vorführung von Lehrern

Öffentliche Vorführung von Lehrern

Petrinumleiter Wolfgang Gorniak.

Kategorisch lehnen Wolfgang Gorniak (Foto), Petrinum, und Alfons Dorenkamp, der zurzeit Schulleiterin Sr. Benedicta am St. Ursula-Gymnasium vertritt, das Internetforum "Spickmich" ab. Im Interview erläutern sie ihre Gründe für ihre Ablehnung:

Was halten Sie von "Spickmich"?

Gorniak : Ach Gott, mit Verlaub: gar nichts! Generell habe ich dabei die Sorge, dass Menschen, die sich im scheinbar geschützten virtuellen Raum bewegen, sich weltweit zum Affen machen. Noch schlimmer finde ich aber, dass Menschen dort öffentlich vorgeführt werden, ohne sich wehren zu können!"

St. Ursula-Lehrer haben in "Spickmich" gute Noten von Schülern bekommen, das ist doch sicher ein Grund zur Freude?

Dorenkamp: Eine derartige Veröffentlichung deckt sich nicht mit unserem Selbstverständnis, entspricht nicht der ursulinischen Tradition. Wir haben ausführlich in vielen schuleigenen Gremien über "Spickmich" gesprochen und sind der Meinung: Eine derart oberflächliche Kategorisierung passt nicht zu uns, entspricht nicht unserem Menschenbild und unserer Philosophie.

Selbst bei einer guten Bewertung von Lehrerkollegen sind Sie gegen eine Darstellung im Internet?

Gorniak: Ich bin dafür, dass Schüler und Lehrer Sachen, die quer laufen, miteinander regeln. Im Internet ist die Gefahr einer einseitigen Darstellung zu groß. Außerdem ist die Bewertung zufällig, wahllos, unkoordiniert.

Mit Wolfgang Gorniak und Alfons Dorenkamp sprach Redakteurin Claudia Engel.

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