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Standort Agathaschule

Online-Umfrage: Der Trend geht zur Schule an der Marler Straße

DORSTEN 2196 Menschen in Dorsten haben zwischen Freitag und Montag auf unserem Online-Auftritt ihr Votum für den künftigen Standort der Agathaschule abgegeben. 38,6 Prozent, und damit die Mehrheit der Online-Nutzer, stimmte für den Standort Marler Straße mit Abriss der alten Johannesschule und Neubau einer Grundschule am selben Ort.

Online-Umfrage: Der Trend geht zur Schule an der Marler Straße

Welcher Standort ist für die Agathaschule der beste?

Die Stadt hatte diesen Standort bei der Vorauswahl gar nicht in Betracht gezogen. „Wegen der möglichen Zentralen Unterkunft für Flüchtlinge im alten Petrinum in unmittelbarer Nachbarschaft der Johannesschule sind wir davon ausgegangen, dass diese Standortwahl Widerstand hervorrufen wird“, sagte Bürgermeister Tobias Stockhoff in einer gut besuchten Elternversammlung am vergangenen Mittwochabend (wir berichteten). Dort hatten sich bei einer Abstimmung etwa 40 Eltern per Handzeichen für den Standort Nonnenkamp ausgesprochen, deutlich mehr als für den Voßkamp und die Marler Straße (je 23). 

Weite Wege aus der Feldmark zum Nonnenkamp

Einige Eltern aus der Feldmark hatten dort die Marler Straße ins Gespräch gebracht: „Viele Kinder aus dem Stadtsfeld müssten, wenn die Wahl auf den Nonnenkamp fällt, weite Wege gehen.“ Dabei sei die Infrastruktur an der Marler Straße gut: „Die Kindergärten sind hier, außerdem gibt es eine gute Anbindung an die Pfarrei“, argumentierten Eltern für Abriss und Neubau einer Grundschule in der Feldmark. Die Nähe zur Asylbewerberunterkunft spielt für sie keine Rolle: „Ich finde es unlauter, mit Flüchtlingen in der Nachbarschaft zu einer Grundschule zu argumentieren“, kritisierte eine Elternsprecherin.

Stadt lässt nun auch die Marler Straße prüfen

Obwohl zahlreiche Eltern sich für die Marler Straße in der Debatte starkmachten, lag der Nonnenkamp in der Elterngunst am Mittwochabend deutlich vorne. Bei unserer Online-Abstimmung liegt der Standort auf Platz zwei mit 32,13 Prozent. Dahinter folgt bei unserer Umfrage der Altstandort am Voßkamp: 29,31 Prozent sprachen sich für eine Sanierung bzw. Abriss und Neubau in der Altstadt aus.

Die Stadtverwaltung will, das betonte Pressesprecher Ludger Böhne am Tag nach der Elternversammlung, die Anregung zur Marler Straße auf jeden Fall aufgreifen. Ein Gutachter wird den Standort in der Feldmark auf seine Tauglichkeit und Wirtschaftlichkeit prüfen.

 

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