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Entscheidung bei "Wir machen Mitte"

"Planeten-Allee" entlang des Kanals hat gewonnen

Dorsten Zum Abschluss des Wettbewerbs "Wir machen Mitte - Dorsten 2020", an dem sich Dorstener Bürger beteiligten konnten, wurde am Dienstagabend die beste Idee präsentiert - und dabei ging die Sonne auf.

"Planeten-Allee" entlang des Kanals hat gewonnen

Christian Gruber überzeugte die Jury anschaulich mit seiner Idee einer Planeten-Allee am Kanal.

Als Christian Grubber seine Idee präsentierte, ging im Alten Rathaus symbolisch die Sonne auf – und zwar in Form eines großen gelben Smiley-Luftballons. Damit veranschaulichte er humorvoll seinen Projektvorschlag, der am Ende bei der Jury überraschend die Nase vorne hatte: eine „Planeten-Allee“ entlang des Wesel-Datteln-Kanals.

Sonnensystem-Spazierweg

Ein drei Kilometer langer Sonnensystem-Spazierweg, der die Planeten wie an einer Perlenschnur maßstabsgetreu in Relation zu ihrer Größe und zu ihrer Entfernung voneinander aufreiht. „Das wäre Naturwissenschaft zum Anfassen und eine Aufwertung des Kanals“, erklärte Christian Gruber seine Intention den Gästen des Wettbewerbs, der gleichzeitig den Abschluss der Bürgerbeteiligung zum Innenstadtkonzept „Wir machen Mitte – Dorsten 2020“ markierte.

Dorsten An guten Ideen für das Innenstadtkonzept „Wir machen MITte – Dorsten 2020“ mangelte es bislang nicht. Ein Bürgerprojekt ist mit Sicherheit dabei. Welches es ist, wird in einem Wettbewerb entschieden. Vorschläge können noch bis zum 29. Mai eingereicht werden.mehr...

Sollte „Dorsten 2020“ vom Land den Zuschlag als „Soziale Stadt“-Gebiet bekommen, wird die Planeten-Allee finanziell gefördert und umgesetzt. Insgesamt 14 Projektvorschläge waren im Vorfeld eingegangen, fünf wurden in die engere Wahl genommen. Dass sich die Jury auf die Planeten-Allee einigte, war ein salomonisches Urteil. Denn auch die anderen eingereichten Projekte (alle nahmen sich akut vernachlässigter Orte in der Innenstadt an) hatten ihren Charme.

Zwei dieser Vorschläge können (und sollen) aber, auch ohne gewonnen zu haben, relativ einfach mit Mitteln aus dem „Ab in die Mitte“-Bürgerfonds umgesetzt werden. Zum einen die Graffiti-Aktion von Jugendlichen des Gemeinschaftshauses Wulfen – sie wollen die Hochstadenbrücke über den Kanal mit einem Palmenstrand-Bild verschönern. Und ein blühendes Stadtwappen an Stelle der derzeit unter Wert verkauften städtischen Grünanlage Alter Postweg/Gahlener Straße/Alleestraße warf Ulrich Bardelle ins Rennen.

Bald sollen Gespräche laufen

Jury-Vorsitzender Tobias Stockhoff versprach, bald Gespräche über die Projekte aufzunehmen, ob sie dort oder an anderen Stellen verwirklicht werden. Und dann waren da noch die beiden ambitionierten Groß-Vorhaben: Manfred Diekenbrock vom Verein „OnWheels“ stellte die Planungen für ein „Bürger- und Begegnungszentrum“ im Dorstener Bahnhof vor. Zur Wahl stand auch der Vorschlag des Kunstvereins Dorsten, gemeinsam mit dem Bildhauer Christoph Wilmsen-Wiegmann in der Lippestraße ein Dutzend Granit-Skulpturen auf den Grundrissen des ehemaligen „Drubbels“ zu errichten.

„Das müssen wir zunächst noch mit Kaufmannschaft und Hauseigentümern besprechen“, so Tobias Stockhof, versprach aber, sich beim Land für eine Aufnahme des Drubbel-Projekts in das Förderprogramm des Landes einzusetzen. Und der Dorstener Bahnhof sei eh „Liebling der Bezirksregierung“. Der wird voraussichtlich durch das Regionale 2016-Projekt „BahnLandLust“ gefördert. Stockhoff: „Die Stadt arbeitet an einer Konzeption, da können die OnWheels-Pläne eine gute Grundlage sein.“

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