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Keine Alternative

Politiker halten an der Wichernschule fest

Dorsten Die Wichernschule bleibt dem Marienviertel erhalten. Im Schulausschuss fand sich keine Mehrheit dafür, die Grundschule aufzugeben, weil das Förderschulzentrum nebenan mehr Platz braucht. Dorstens Kämmerer ist ratlos.

Politiker halten an der Wichernschule fest

Die Proteste um die Aufgabe des Grundschulstandortes der Wichernschule im Marienviertel reißen nicht ab. Mit einem Bürgerbegehren wollen sich die Bürgervertreter nun gegen den Ratsbeschluss vom 17. Juni stemmen.

„90 Prozent des Haushaltssanierungskonzepts sind umgesetzt, da kann man doch nicht die letzten zehn Prozent aufs Spiel setzen“, so Kämmerer Hubert Große-Ruiken. Er forderte die Politik auf, Einsparungs-Alternativen zu benennen: „Ich weiß keine.“ So wird Große-Ruiken, wenn der Politik keine Kompensationsmöglichkeit einfällt, nach der Sommerpause die Anhebung der Grundsteuer um 25 Punkte vorlegen.

Dorsten Trillerpfeifen schrillten, Trommeln wummerten: Eine ungewohnte Geräuschkulisse begleitete Montagabend den Beginn der Schulausschusssitzung im Rathaus. Im Ratssaal gab es dann durchaus hoffnungsvolle Worte für die, die um den Erhalt der Wichernschule kämpfen. Doch auch die Probleme wurden offenbar.mehr...

Dorsten Wohin geht die Reise der Wichernschule in Verbindung mit der Von-Ketteler-Schule? Die Förderschule Lernen an der Bismarckstraße braucht mehr Raum, denn die Schülerzahlen steigen, weil die Schule zum Förderlernzentrum wird.mehr...

Das ist der Preis, den die Allgemeinheit für den Erhalt der Hervester Grundschule am Standort Bismarckstraße zahlen muss. Mit der CDU seien keine Steuererhöhungen zu machen, erklärte Fraktionschef Bernd Schwane am Montag vorab. Tristan Zielinski (FDP) regte an, die bald frei werdende Gerhart-Hauptmann-Realschule zu nutzen. „Bringt uns finanziell nichts, weil deren Schließung ebenfalls wichtiger Teil der Haushaltssanierung ist“, so Große-Ruiken.

Teurer Anbau notwendig

Er verwies darauf, dass die benötigte Kompensationssumme noch größer wird: „Wenn die Wichernschule nicht aufgegeben wird, brauchen wir einen teuren Anbau, zumal die Astrid-Lindgren-Schüler ab 2017 auch noch zum Förderschul-Standort gehören werden.

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