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Am Wesel-Datteln-Kanal

Pontonbagger machte bei Jacht-Bergung schlapp

Hardt Bei der Bergung des Weihnachten im Kanal gesunkenen Schiffes machte Pontonbagger "Lurch" am Dienstag (11.1.) plötzlich schlapp. Die Elektronik des erst ein Jahr alten Arbeitsgerätes des Wasser- und Schifffahrtsamtes gab den Geist auf. Das Boot liegt also weiter auf Grund.

Pontonbagger machte bei Jacht-Bergung schlapp

Est war das gesunkene Boot widerspenstig, dann gab die Elektronik des Pontonbaggers „Lurch“ auf. Das Schiff konnte wegen der widrigen Umstände nicht geborgen werden.

Am Mittwoch (12.1.) soll "Lurch" nach der Reparatur durch einen Elektronikfachmann eine zweite Angriffswelle starten, um das unter Wasser liegende Schiff an der Marina im Wesel-Datteln-Kanal bei Kilometer 27,1 an den Kanthaken zu nehmen. Froschmann Horst Kessel nahm die Schlappe gelassen: "Ich fahre jetzt erst einmal zu meinem nächsten Einsatz an die Maas."

Die misslungene Bergung der Motorjacht

Die Elektronik des Pontonbaggers "Lurch" machte bei den Bergungsarbeiten im Wesel-Datteln-Kanal unerwartet schlapp.
Der Kranführer vertiefte sich zwischenzeitlich in das Elektronik-Bordbuch des "Lurch", doch die Bedienungshinweise halfen ihm nicht weiter.
Taucher Horst Kessel gab sein Bestes, doch den zweiten Gurt konnte er nicht unter dem Schiffsrumpf anlegen, weil der Kran das Boot nicht anheben konnte.
Pause für den tapferen Taucher: Bei eisigen Außentemperaturen stieg Froschmann Horst Kessel aus den nicht minder kühlen Fluten des Wesel-Datteln-Kanals, weil wegen des Defektes am Kran die Arbeiten abgebrochen werden.
Est war das gesunkene Boot widerspenstig, dann gab die Elektronik des Pontonbaggers „Lurch“ auf. Das Schiff konnte  wegen der widrigen Umstände nicht geborgen werden.

Zuvor hatte der in Ganzkörpergummi gehüllte Unterwasserspezialist im eiskalten Kanal-Wasser ausgeharrt und alles gegeben, um den zweiten Spanngurt um den Rumpf des auf Grund liegenden Schiffes zu legen und an den Haken des Krans zu befestigen. Vergebens. Sein Assistent "Lurch" gab den Geist auf, als der Schiffsbug in 2,50 Metern Tiefe angehoben werden sollte.

Vielversprechender Start

Dabei hatte die Schiffsbergung am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr vielversprechend begonnen. "Routine ist das für uns nicht, das hat es an der Marina noch nicht gegeben", meinte Helge Dreßen von der Dorstener Außenstelle des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA). Doch gut vorbereitet war die hiesige Niederlassung für den außergewöhnlichen Einsatz allemal. "Wir haben den Pontonbagger von den Kollegen in Duisburg-Meiderich geordert." Vor drei Tagen hatte sich das schwimmende und fahrbarre Arbeitsgerät des Wasser- und Schifffahrtsamtes Duisburg-Meiderich auf dem Kanalweg in Richtung Dorsten zu seinem Einsatz aufgemacht. Denn das havarierte Schiff im Kanal konnte vom Ufer aus nicht gehoben werden, weil dort kein Platz für Bergungsfahrzeuge ist.

HARDT Nachdem eine Fünf-Meter-Jacht im Marina-Hafen an der Hafenstraße 124 im Wesel-Datteln-Kanal gesunken war und zahlreiche Einsatzkräfte am Mittwochabend ausrückten, wird die Jacht nun noch ein paar Tage unter Wasser bleiben müssen, bis sie geborgen werden kann. Das teilte Ralf Schmidt vom Dorstener Wasser- und Schifffahrtsamt mit.mehr...

Bernd Koop, Leiter der Dorstener Außenstelle des WSA, blieb nach wiederholten Versuchen, das Arbeitsgerät wieder anzuwerfen, nichts anderes übrig, als den Einsatz abzublasen. "Das wird heute nichts mehr", sagte er. Dabei hatte sich der Kranführer sichtlich alle Mühe gegeben, "Lurch" wieder zum Laufen zu bringen. Nach Neustarts seines Arbeitsgerätes, dem Auswechseln von Sicherungen, dem Blick in die Mechanik und in das Bordbuch warf der Fachmann aber dann doch das Handtuch.

Drei Monate im Hafen

Der Eigentümer des gesunkenen Schiffes, der gespannt vom Land aus zugeschaut hatte, musste unverrichteter Dinge wieder abziehen. Er war mit einem Anhänger ausgerückt, um das Boot nach seiner Bergung zum Sachverständigen zu transportieren. "Das liegt erst drei Monate hier im Hafen, keine Ahnung, warum es gesunken ist", sagte er. Der Hobbyangler will sein Schiff so schnell wie möglich wieder flottmachen. Einen Namen hat er für die bislang namenlose Unterwasserschönheit jedenfalls: Titanic.

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