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Praktikant wird "Stift"

Dorsten Im August 2004 gründete Mario Fuchs seine Möbelwerkstatt an der Halterner Straße. Das Unternehmen läuft gut und nun müssen Fachkräfte her. "Im Bereich des Möbelbaus gibt es einen Mangel an Qualifikation, deshalb habe ich mich entschlossen, selbst auszubilden", so die Erfahrung von Firmeninhaber und Holztechniker Fuchs. Derzeit sind drei Vollzeit- und drei Teilzeitkräfte in dem Unternehmen, das sich auf individuellen Möbelbau spezialisiert hat, beschäftigt.

Anspruchsvolle Arbeit

Mario Fuchs suchte einen Auszubildenden, den er für die anspruchsvollen Anforderungen im Möbelbauhandwerk ausbilden kann, und Christian Krakowski (19) suchte eine Lehrstelle. Der junge Mann hatte im August 2006 schulmüde die Hauptschule nach der Klasse 9 verlassen. Schlechte Noten machten alle Chancen zunichte. "Nicht einmal zum Vorstellungsgespräch hat es gereicht", so Christian Krakowski.

Ein Praktikum in der Möbelwerkstatt Fuchs zeigte dann, welche Talente in dem jungen Mann stecken. Tests bei der Arbeitsagentur bestätigten die Leistungsfähigkeit von Christian Krakowski. Mario Fuchs honorierte den Einsatz des Praktikanten mit einem Ausbildungsvertrag zum 1. September. Dieser Erfolg motiviert den "Stift" so, dass auch in der Berufsschule die Leistungen akzeptabel sind.

Maria Wilkes, Leiterin der Arbeitsagentur in Dorsten, überreichte Mario Fuchs das offizielle Ausbildungszertifikat "Ein Stift für die Zukunft". Dies geschah stellvertretend für alle kleinen Betriebe, die ihre Ausbildungsverantwortung wahrnehmen. Bei der Arbeitsagentur warten noch 37 unversorgte Bewerber auf einen Aus- bildungsplatz. egg

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