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70 Tage lang kreative Aktionen

Programm für Lippe-Polder-Park steht

Dorsten Das umfangreiche Programmheft für den Lippe-Polder-Park liegt jetzt vor. Zehn Wochen soll vom 5. Juli bis 13. September "gepoldert" werden, in einem Stadtpark auf Zeit, auf einem Areal zwischen Lippe und Kanal zwischen Eissporthalle und Jachthafen gelegen.

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Ein Teil der „Lippe-Polder-Park-Familie“ bei der Programmvorstellung – im Hintergrund der „Stadtpark auf Zeit“

Bild von der Pavillon-Aufbauprobe in Holland.

60 Programmpunkte sind es bis jetzt, „für spontane Ideen sind wir aber weiterhin offen“, erklärt die Dorstener Kunsthistorikerin Marion Taube, die von Lippeverband und Stadt mit der Organisation des außergewöhnlichen Projekts beauftragt worden ist.

Open-Air-Kino und Sufi-Meditation

Die Liste reicht vom Open-Air-Kino bis zum Wildkräuter-Ernten, von Sufi-Meditationen des Dorstener Schauspielers Rainer Kleinespel bis hin zu Exkursionen zu Natur, Kunst, Bergbau- und Sozialgeschichte, von Stadtinfo-Führungen bis hin zum Baumhaus-Marionettentheater, von Lyrik-Lesungen bis hin zum Pommes-Soko-Lauschangriff, vom Chor-Singen bis zur Brotverkostung, von Slam-Poetry bis zur Kinder-Kreativ-Werkstatt. Vornehmlich sind es Dorstener Projekt-Partner, die den Kultursommer auf Zeit bestreiten.

Menschen an der Lippe

So kommt die Journalistin Hella Sinnhuber vorbei, um Geschichten von Menschen an der Lippe zu sammeln, und Heinz Kleine-Vossbeck berichtet in Wort und Bild über Dorstener Gewässer. Aber auch von außerhalb kommen die Gäste: die Schweizer Autorin Sarah Hildebrandt etwa mit ihrer Schreibhütte oder das Consol-Theater mit Workshops und einer Performance. Einen festen Platz hat am 8. August der „Tag des Lippeverbandes“, es gibt ein Hansefest mit historischem Flieger-Holzboot, eine nächtliche Wasserkunstaktion von THW und Löschzügen Altstadt und Hervest und es fährt der rote Schienenbrummer zwischen Bahnhof Hervest und Bahnhof Dorsten. Und es gibt genügend Raum, auf dass das Poldern immer wieder neue Wege nehmen und weiter wachsen kann.

Ein Holzbau in Form einer liegenden Acht bildet das Herzstück des Lippe-Polder-Parks, entworfen wird der Ringdeich-Pavillon für das drei Hektar große Gelände von der bekannten Rotterdamer Künstlergruppe „Observatorium“ – die ist hierzulande bekannt geworden durch ihre spektakuläre Emscherkunst-Installation „Warten auf den Fluss“. Geert van de Camp von der holländischen Künstlergruppe kündigte gestern an, dass mit dem Aufbau des knapp 400 Quadratmeter großen Pavillons am 15. Juni in Dorsten begonnen wird. Zwei Wochen lang wird dies dauern, unter Mithilfe von Qualifizierungskurs-Teilnehmern des Dorstener Bildungszentrums „Nieß“.

Ringdeich-Pavillon

Neben dem Ringdeich-Pavillon werden weitere kleine Bauten entstehen. Die Dorstener Szene- und Kulturgruppe „Schaukelbaum“ (bekannt von der Open-Air-Veranstaltungsreihe „Hinterm Kornfeld rechts“) wird eine Polder-Bar als Lounge einrichten. Gleich am Eingang, durch einen Schriftzug Lippe-Polder-Park markiert, empfangen zwei See-Container und selbst gebautes Holzmobiliar mit Möglichkeiten zum Sitzen und Abhängen, Essen und Trinken mit einigen ausgewählten Speisen und Getränken die Besucher.

Und geben von dort aus einen schönen Überblick auf das bunt erblühte Areal. Die Kulturaktivisten übernehmen auch die Programmgestaltung für die von der Sparkasse Vest gesponserte S-Club-Raum-Reihe, die in der ersten Woche mit einer Unplugged-Session und Indie startet. Dann geht es mit Rock, Soul und Hip Hop weiter.

Das komplette Programm gibt es am Mittwoch (3.6.) im Internet: www.lippepolderpark .de

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