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Vollsperunng der Maassenstraße abgewendet

Radweg-Sanierung wird verschoben

Schermbeck Die Vollsperrung der Maassenstraße in den Sommerferien ist vom Tisch. Straßen-NRW verschiebt die angekündigte Radweg-Sanierung auf 2019. Trotzdem äußerten einige Politiker im Bauausschuss Kritik.

Radweg-Sanierung wird verschoben

Der Radweg der Maassenstraße soll erst 2019 saniert werden.

Ohne ein Verkehrschaos hätten die ursprünglichen Pläne des Landesbetriebs wohl nicht in den Ferien durchgeführt werden können. Wie berichtet wäre Gahlen bei einer Sanierung des Radwegs unter Vollsperrung der Maassenstraße abgeschnitten gewesen. Jede mögliche Umleitungsstrecke – im Westen die Schermbecker Straße, im Osten die A31 – ist ebenfalls von Baustellen betroffen.

„Ein sehr konstruktives Gespräch“, so Herbert Tekaat, Vertreter des Bürgermeisters, im Ausschuss, habe man mit den Vertretern von Straßen-NRW geführt und sei zum Schluss gekommen, dass eine Verschiebung der Radwegsanierung sinnvoll sei. Christoph Angenendt, Projektleiter von Straßen-NRW, sagte, dass die angekündigte Vollsperrung deshalb notwendig geworden wäre, weil das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) mit der Kanalbrückensanierung länger brauche als geplant.

Querungshilfe im Jahr 2019

Jörg Juppien (SPD) hakte nach, ob und wann die angekündigte Querungshilfe an der Kreuzung der Maassenstraße zur Alten Poststraße gebaut werden solle. Diese werde man in 2019 umsetzen, sagte Angenendt. Auf Juppiens Frage, wann die Ampelanlage an der Kreuzung der Maassenstraße zur Östricher Straße/Hünxer Straße gebaut werden solle, sagte Angenendt, dass erste Arbeiten noch 2018 begonnen, die Fertigstellung aber 2019 geplant sei. Den Hinweis von Engelbert Bikowski, bei der Querungshilfe auch an den Schwerlastverkehr aus dem Gewerbegebiet zu denken, nahm Angenendt auf.

„Ich bin stinksauer auf Straßen-NRW“, sagte Holger Schoel (Grüne): „Reden Sie mit dem WSA? Das kommt mir nicht so vor.“ Er erinnerte an frühere Baustellen (B58, Dorstener Straße) und auch daran, dass die Gemeinde damals nicht immer ausreichend informiert worden sei. Die Folgen der angedachten Vollsperrung etwa für Pflegedienste wollte sich Schoel gar nicht erst ausmalen.

Der Radweg sei „abgängig“, sagte Angenendt – man könne die Straße aber im jetzigen Zustand wohl noch ein Jahr liegen lassen. „Ein Böschungsbruch wird nicht eintreten.“ Falls doch, „werden wir andere Maßnahmen ergreifen“. Im kommenden Jahr, wenn nicht gleichzeitig an der Kanalbrücke der Maassenstraße gearbeitet werde, könne der Verkehr einspurig mit einer Ampelregelung geführt werden.

Günter Franz vom WSA erläuterte, dass die Verkehrsführung auf der Kanalbrücke demnächst auf die westliche Seite verschoben werde. „Die Radfahrer und Fußgänger werden auf die westliche Kappe geleitet.“ Vor und hinter der Brücke gebe es Querungshilfen zum Radweg. Engelbert Bikowski (CDU) merkte an, er sei von Landwirten angesprochen worden, dass die Durchfahrtsbreite für schwere landwirtschaftliche Geräte zu schmal sei. „Wir müssen 2,75 Meter garantieren“, sagte Franz.

Verkehrsführung über den Aap

Wenn das WSA die Kanalbrücke in den Sommerferien, wie angekündigt, eine bis zwei Wochen sperrt, wird der Verkehr ähnlich wie in den Sommerferien 2017 über den Aap geführt. Das sagte Marc Lindemann vom Ordnungsamt auf Anfrage von Thomas Pieniak (BfB). Einstimmig beschloss der Ausschuss, der Vollsperrung der Maassenstraße nicht zuzustimmen.

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