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Konzert im Gemeinschaftshaus Wulfen

Rockorchester Ruhrgebeat gibt wieder Vollgas

Wulfen-Barkenberg 75 Jahre alt ist Hans von der Forst geworden. Deswegen hat sich der Chef des „Rock Orchesters Ruhrgebeat“ selbst einen Wunsch erfüllt: den ersten Auftritt in seiner Heimat Wulfen am Samstag (14. Oktober) im Gemeinschaftshaus, Wulfener Markt 5.

Rockorchester Ruhrgebeat gibt wieder Vollgas

ROR-Chef Hans von der Forst und Sängerin Sonja Seckler laden zum Konzert ein.

Immerhin: Seit 36 Jahren lebt der Musiker und Ex-Lehrer nun schon in Barkenberg: „Und das immer noch so gerne wie eh und je.“

Immerhin: Seit 19 Jahren leitet er die weit über den Ruhrpott hinaus bekannte „größte Rockband der Welt“ – und bekommt jedes Mal bei den Live-Auftritten „immer noch eine Gänsehaut“. Und das wird am 14. Oktober (Samstag) garantiert nicht anders sein. Denn dann tritt das „ROR“, wie die Fans die Mega-Band knackig nennen, zu des Chefs Heimspiel an: ab 20.17 Uhr im Gemeinschaftshaus Wulfen, „in voller Besetzung, mit 25 bis 30 Musikern, mit Bläser-Sektion und zehn Gesangsstimmen“, verspricht der Wulfener. Und mit ein paar neuen Songs im Repertoire.

Einfallsreich engagierte Klassiker

Die Rock-Fans können sich neben einfallsreich arrangierten Klassikern von Queen, Madonna, Joe Cocker, Bon Jovi und anderen Rockhelden erstmalig auf eine Bombast-Version der Europa-Hymne „Freude, schöner Götterfunken“ freuen, auf „Final Countdown“ und wohl auch auf „Yesterday man“. Mit letzterem Song ist seinerzeit Chris Andrews ganz hoch in die Charts gestiegen. „Mit ihm sind wir vor ein paar Wochen vor mehr als 5000 Besuchern im Amphitheater im Gelsenkirchener Nordsternpark aufgetreten“, erzählt Hans von der Forst.

Im Kulturhauptstadtjahr 2010 trat das „ROR“ letztmalig in Dorsten auf, auf dem Marktplatz, beim Kultursommer. Und noch immer füllen die Profi-Musiker die Hallen und Open-Air-Locations, bei 15 bis 20 Auftritten pro Jahr. „Und es wird mehr“, sagt der Chef. Grund dafür ist ein Drei-Jahres-Sponsorenvertrag, den der Wulfener vor einem Jahr mit dem Unternehmen „Kaufland West“ abgeschlossen hat. „Die präsentieren uns, wir präsentieren die und so ist es mir möglich, auch Auftritte wie den in Barkenberg finanziell besser zu planen.“

Tourkalender 2018 gut gefüllt

Auch für das nächste Jahr ist der Tourkalender des Rockorchesters Ruhrgebeat gut gefüllt, sogar mit Schlosskonzerten in Ahaus und Westerholt. „Es wäre schön, wenn es auch mal im Lembecker Schloss-Park klappen könnte“, so der Wulfener. Zunächst aber der Auftritt im Gemeinschaftshaus Wulfen, der nur einer von drei speziellen Geburtstags-Konzerten ist: „Ein weiteres ist in der Dreifaltigkeitskirche in Gelsenkirchen-Erle, wo ich konfirmiert wurde, der andere in der Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Recklinghausen, wo ich mein Abitur überreicht bekommen habe.“

Seinen 75. feierte das Geburtstagskind übrigens im Restaurant „El Tori“ am Blauen See. In der Vorgänger-Kneipe hat er nämlich 1963 einen der ersten Auftritte als Musiker gehabt: „Am Waschbrett in einer Skiffle-Band.“ Skiffle wird nächste Woche in Wulfen nicht zu hören sein, dafür ein Feuerwerk aus 50 Jahren Rock- und Pop-Geschichte.

Rockende Polizistin

Für ROR-Sängerin Sonja Seckler, die einzige ohne Gesangsausbildung, wird der Auftritt etwas Besonderes sein. „Wegen einer Stimmband-OP musste ich ein dreiviertel Jahr aussetzen“, erzählt die Polizeibeamtin, die beruflich als Dienstgruppenleiterin auf der Dorstener Wache tätig ist. Bei den Rockorchester-Shows singt sie als Rock-Röhre die Songs, „die dreckig klingen müssen“, sagt Hans von der Forst. Sonja Seckler hörte das Rockorchester erstmalig 2010 in Marl, auf dem Weg zu einem Einsatz. „Ich wusste damals sofort, das wird meine nächste Band.“

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